24.04.17

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 24. April 2017

Stahlschrottpreise sinken
Die Stahlschrottpreise in Deutschland haben sich im April nach unten bewegt. Stahlneuschrott der Sorte 2/8 verliert 3,30 Euro auf 230,60 Euro je Tonne, meldet die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV). Der Lagerverkaufspreis für Stahlaltschrott sinkt von 217,80 Euro auf 215 Euro.

Feuerverzinkter Stahlpreis auf 8-Jahreshoch
Der Stahlpreis für feuerverzinkten Stahl klettert in der EU auf den höchsten Stand seit Oktober 2008. Besonders in den letzten zwölf Monaten habe es einen erheblichen Preisanstieg gegeben, was auf das geringere Angebot und den gestiegenen Zinkpreis zurückzuführen sei, berichtet die Metallberatungsgesellschaft MEPS. Im April habe sich die Aufwärtsbewegung bei feuerverzinktem Stahl allerdings spürbar verlangsamt.

Stahlimporte gefährden US-Sicherheit
"Stahl ist sowohl für unsere Wirtschaft als auch für unser Militär wichtig. Das ist kein Gebiet, auf dem wir es uns leisten können, von anderen Ländern abhängig zu werden", sagt Donald Trump und unterzeichnet einen Erlass, der klären soll, ob Stahlimporte die nationale Sicherheit der USA gefährden. Der 45. US-Präsident spricht von einem einem historischer Tag für die amerikanische Stahlindustrie.

Salzgitter verzichtet
Bereits von den USA verhängte Strafzölle werde man nicht bezahlen, sagt Salzgitter-Chef Heinz Jörg Fuhrmann im Gespräch mit der Wirtschaftswoche. Man werde dann eben keine keine Tonne geschmiedeter Grobbleche mehr in die USA liefern. Das US-Handelsministerium wirft Salzgitter Dumping vor. Deutschlands zweitgrößter Stahlkocher weist den Vorwurf zurück.