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ArcelorMittal besteht auf höhere Preise: HRC 700 € (+30 €)

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ArcelorMittal pocht auf höhere Stahlpreise, und so hebt der Marktführer seinen Verkaufspreis für Warmbreitband (Hot-Rolled Coil, HRC) um 30 Euro auf 700 Euro je Tonne an. Der Spotpreis für Warmband ist mit 640 Euro deutlich tiefer. Für Stahlkäufer wird es ungemütlich: Wer Bestellungen zu lange hinauszögert, läuft Gefahr am Ende deutlich mehr bezahlen zu müssen. Noch gibt im März geliefertes Warmband für 630-670 Euro, meldet Fastmarkets . Die von ArcelorMittal geforderten 700 Euro greifen für April-Bestellungen. "Die meisten Marktteilnehmer erwarten, dass die Preise weiter steigen werden, da die europäischen Stahlwerke aufgrund der Auswirkungen von CBAM und Schutzmaßnahmen ihre Marktanteile ausbauen", erläutert  Opis . Die neuen Verkaufspreise von ArcelorMittal für kaltgewalzten Stahl und feuerverzinkten Flachstahl steigen im Schnitt um 35 Euro. Kaltband liegt damit bei 830 Euro, feuerverzinkter Flachstahl bei 820 Euro. Preise einsehen: Aktuelle Warmband, Kaltband, HDG-Stahl u...

Warum die Stahlpreise noch Monate steigen

Europas Stahlindustrie sendet derzeit widersprüchliche Signale. Während Branchenverbände vor einer anhaltenden Krise warnen, zeichnen operative Marktdaten ein deutlich anderes Bild. Die hohe Auslastung der Stahlwerke bei steigenden Stahlpreise wirft die Frage auf, ob die öffentliche Klage der Lobby die tatsächliche Lage überzeichnet. Auf der operativen Ebene ist festzuhalten: Die großen integrierten Stahlwerke laufen wieder nahe Volllast¹. Deutsche Produzenten wie Thyssenkrupp und Salzgitter berichten von hoher Auslastung, ArcelorMittal hat mehrere Standorte in Deutschland zuletzt schrittweise auf 100 Prozent hochgefahren. Solche Entscheidungen folgen in der kapitalintensiven Stahlindustrie klaren betriebswirtschaftlichen Signalen. Hohe Fixkosten sorgen dafür, dass Werke nur dann voll ausgelastet werden, wenn sie Gewinne machen. Demgegenüber steht die Rhetorik der Verbände. Diese betonen sinkende Rohstahlproduktion, hohe Strompreise, Importdruck und strukturelle Wettbewerbsnachteile. D...

Aktuelle Warmband, Kaltband, HDG-Stahl und Grobblechpreise

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Der Stahlpreis für das Walzprodukt Warmband (Hot-Rolled Coil) steigt in Nordeuropa per 15. Januar 2026 um 10 Euro auf 640 Euro pro Tonne. Auch in Italien geht es gegenüber dem Preisniveau von vor zwei Wochen nach oben. Hier steigt der Spotpreis um 8 Euro auf 631 Euro. US-Warmband verteuert sich um 7 Dollar auf 983 Dollar. Gleichartig entwickeln sich die Stahlpreisentwicklung für Kaltband (Cold-Rolled Coil). In Nordeuropa erhöht sich der Kaltbandpreis um 15 Euro auf 745 Euro, während er in Südeuropa deutlicher um 20 Euro auf 760 Euro steigt. Noch entschiedener ist der Anstieg in den USA, wo kalt gewalzter Stahl 27 Dollar auf 1242 Dollar teurer wird. Feuerverzinkter Stahl (Hot-Dip Galvanized Steel,, HDG) kostet in Nordeuropa mit 758 Euro pro Tonne 18 Euro mehr als in der Vorwoche. In Südeuropa steigt der Preis für den von Korrosion (Rost) geschützten Stahl um 25 Euro auf 765 Euro- Für die USA liegt keine Preismeldung vor. In Bereich Grobblech (Plate) steigen die europäischen Stahlpreise,...