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Anstieg der Betonstahlpreise auf 650 €/t erwartet

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Eine markante Marktbelebung geht durch die Bauwirtschaft, und so dürften die ersten Januar-Spotpreise für Betonstahl deutlich über 600 Euro pro Tonne liegen. Untermauert wird der Ausblick auf eine Verteuerung von Baustahlprodukten von steigenden Stahlschrottpreisen. "Die deutsche Bauwirtschaft schloss 2025 mit einem starken Ergebnis ab", meldet S&P Global. Der HCOB-Bau-index machte einen kräftigen Satz nach oben. Er stieg von 45,2 Punkten im November auf 50,3 Zähler im Dezember. Die letzten verfügbaren Spotpreise für Betonstahl stammen vom 17. Dezember. Fastmarkets hatte eine Preisspanne für Nordeuropa von 600-615 Euro pro Tonne gemeldet. In dieser Spanne verblieben sie fast das gesamte vierte Quartal 2025. Mit der kräftigen Erholung der Bauwirtschaft könnte der Spotpreis für Betonstahl (Bewehrungen) in den kommenden Wochen auf 630-650 Euro steigen und damit das Preisniveau von September erreichen. Wegen steigenden Stahlschrottpreisen haben Hersteller von Langerzeugniss...

Stahlschrott Entwicklung 2025 / Schrottpreis Prognose 2026

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Die Stahlschrottpreise entwickeln sich nach oben. Stahlneuschrott (Sorten 2/8) verteuerte sich im Dezember um 12,50 Euro auf 282,50 Euro pro Tonne. Es war der zweite Anstieg in Folge des von der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) monatlich ermittelten Lagerverkaufspreises. Unterstützt wird der Ausblick auf steigende Stahlschrottpreise im Januar und womöglich im gesamten ersten Quartal 2026 von niedrigen Lagerbeständen der Stahlwerke. Viele haben Ende 2025 nur so viel gekauft, um über die Runde zu kommen. Sie dürften für ein Anspringen der Industriekonjunktur und einer stärkeren Stahlnachfrage der Bauwirtschaft nicht ausreichend mit Stahlschrott bevorratet sein. Schrotthändler blicken ferner wegen der Belebung des Exportgeschäfts mit der Türkei frohen Mutes ins neue Jahr. "Die Schrottpreise in der Türkei blieben am ersten Geschäftstag des Jahres 2026 fest", meldet Kallanish . Türkische Schrotthändler rechneten mit höheren inländische...

Stahlpreis Prognose Q1/2026: Es geht aufwärts

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Die deutschen Industrieunternehmen blicken frohen Mutes ins neue Jahr, machen aber bisher keine Anstalten, die Produktion zu steigern. Der Anstieg der Metallpreise fällt für viele Unternehmen in eine Zeit, in der sie die Beschäftigung kürzen müssen.  Noch bereiten sinkende Produktion und ein schwaches Exportgeschäft Sorge. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie fiel im Dezember unerwartet deutlich auf 47 Punkte. Das war der tiefste Stand seit zehn Monaten.  "Im Verarbeitenden Gewerbe, wo es im Verlauf des letzten Jahres durchaus Anzeichen für ein Ende des Abschwungs gab, hat sich die Rezession wieder vertieft", kommentiert der Index-Herausgeber Hamburg Commercial Bank. Darüber hinaus stiegen die Einkaufspreise zum ersten Mal seit knapp drei Jahren wieder an. Ein maßgeblicher Treiber dafür war die Verteuerung von Metallen. Indes kletterte der Warmbandpreis mit 625 Euro pro Tonne auf den höchsten Stand seit Mai 2025. Seit inzwischen vier Monaten ist der PMI-Index fall...