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16.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Mittwoch, 16. Januar 2019

Der Stahlpreis für warmgewalzten Stahl aus dem Norden und Westen Europas macht einen weiteren Schritt Richtung 500-Euro-Marke. Zu Wochenbeginn lag der durchschnittliche Verkaufspreis bei 513,25 Euro je Tonne, meldet Argus. Das waren knapp 4 Euro weniger als in der Vorwoche. Einige Lageristen müssten sich zwar eindecken. Sie seien aber vor steigenden Warmbanpreisen nicht übermäßig besorgt, da genügend Material zur Verfügung stehe.

Eine gewisse Unruhe auf dem Stahlmarkt geht aktuell von den Stahlproduzenten aus. Sie dürften über ihre Lobbyverbände wie Wirtschaftsvereinigung Stahl und Eurofer versuchen, dass die EU-Kommission die permanenten Schutzklauselmaßnahmen noch einmal nachschärft, berichtet Metal Bulletin. Die meisten Marktteilnehmer schätzten die Erfolgsaussichten allerdings gering ein.

Einer steigenden Nachfrage erfreut sich der an der Londoner Metallbörse (LME) gehandelte Stahlschrottkontrakt. Das Handelsvolumen lag 2018 um 42% höher als 2017. Beim Betonstahlkontrakt gab es hingegen einen Rückgang um 17%. Die LME vertraue nun darauf, dass der erfolgreiche Schrottkontrakt zum Sprungbrett für die drei geplanten Warmbandkontrakte werde, berichtet Reuters.