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23.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Mittwoch, 23. Januar 2019

"Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich im Januar weiter stark verschlechtert. Sie fällt um 17,7 Punkte auf einen Wert von 27,6 Punkten. Dies ist die niedrigste Lageeinschätzung seit Januar 2015", teilt das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mit. Der meiste Gegenwind für die Stahlproduzenten kommt gegenwärtig von der Automobilindustrie.

Stahlwerke mit hoher Abhängigkeit vom Automobilsektor hätten die größten Schwierigkeiten ihre Belieferungsverträge zu überrollen, bericht Argus. Stahl-Service-Center, die die Automobilzulieferer versorgen, säßen auf recht hohen Lagerbeständen. Ursache: Die Automobilzulieferer verschieben Stahl-Bestellungen nach hinten.

Unterdessen hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognose für Deutschland erheblich gesenkt. Demnach wird Europas größte Volkswirtschaft im laufenden Jahr seine Wirtschaftsleistung nicht wie ursprünglich veranschlagt um 1,9%, sondern nur um 1,3% steiger. Mit seiner Prognose für die Weltwirtschaft geht der IWF um 0,2% auf 3,5% runter.