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17.12.18

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 17. Dezember 2018

Warmbandpreis fällt trotz gedrosselter Produktion
In Deutschland ansässige Stahlproduzenten wie ArcelorMittal und Thyssenkrupp haben ihre Ausbringungen von warmgewalzten Erzeugnissen verringert. Insgesamt wurden im Oktober 2018 3,09 Millionen Tonnen produziert. Das waren 3,6% weniger als im Oktober 2017, meldet die Wirtschaftsvereinigung Stahl. Die Drosselung der Warmbandproduktion könnte mit dazu beigetragen haben, dass sich der Stahlpreis für Warmband in Westeuropa im Oktober 2018 bei 540 Euro je Tonne stabilisierte. Inzwischen ist der Warmbandpreis weiter gefallen. Er lag bei 504 Euro per 12. Dezember 2018. (Quelle: Steel Benchmarker)


China treibt Eisenerzpreis hoch
Der Eisenerzpreis macht einen kräftigen Satz nach oben. Eisenerzpreis mit einem Gehalt von 62% verteuert sich auf knapp 71 US-Dollar je Tonne. Damit kostet der zentrale Rohstoff für die Stahlproduktion über die Hochenofenroute 11% mehr gegenüber Ende November, als es 64 Dollar waren. Höherwertiges Eisenerz mit einem Gehalt von 65% verteuert sich auf 85 Dollar. China hat im laufenden Jahr seine Rohstahlproduktion um knapp 11% gegenüber dem Vorjahr hochgeschraubt. Marktteilnehmer rechnen damit, dass die hiesigen Stahlwerke im 2018 insgesamt 923 Millionen Tonnen Rohstahl erzeugen werden. Das wäre ein neuer Rekord.