Stahlmarkt-Splitter: Die wichtigsten Meldungen im Dezember

Aktuelle Betonstahlpreise pro Tonne (1.000 kg)

In Nordeuropa liegen die Betonstahlpreise seit inzwischen Oktober bei 605 Euro je Tonne ab Werk. In Italien stiegen sie im November um 4% auf 540 Euro ab Werk. (GMK Center)

Aktuelle Spotpreise Warmband

Der Spotpreis für nordeuropäisches Warmband war 620 Euro je Tonne am 12. Dezember 2025. Das waren 2 Euro mehr gegenüber den Vorwoche. Im Monatsvergleich lag der Spotpreis 10 Euro höher. (Fastmarkets)

In Italien lag der durchschnittliche Warmbandpreis bei 612 Euro (+11 Euro gegenüber Vorwoche, +16 Euro gegenüber Vormonat).

Aktuelle Preisspanne Warmband: 600-620 Euro

In Nordwesteuropa bleibe das schwache Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bestehen. Transaktionen für Warmband finden im Dezember weiterhin überwiegend bei 600-620 Euro/Tonne ab Werk statt. (Steelradar)

Warmband-Westeuropa: Leichter Preisrückgang

Der Stahlpreis für Warmband in Deutschland und Frankreich lag per 24. November bei 612 Euro je Tonne. Das waren 2 Euro weniger als am 10. November bei dem im 2-Wochen Rhythmus ermittelten Spotpreis. (Steel Benchmarker) 

Warmbandstahl Preisentwicklung Linienchart Euro pro 1000 kg

Stahlpreis Prognose Dezember 2025

Man gehe "in den kommenden Wochen von stabilen bis leicht steigenden Stahlpreisen" aus. Hintergrund sei die schwache Nachfrage der Stahlabnehmer. Dadurch sei der Spielraum für Preiserhöhungen begrenzt. (Deutsche Industriebank)

ArcelorMittal will mehr Geld für Langprodukte

Eine Preiserhöhung von 30 Euro pro Tonne hat ArcelorMittal für sein gesamtes Sortiment an Langprodukten in Europa angekündigt. Dies berichtet Kallanish unter Berufung auf Marktquellen.

Auch andere EU-Hersteller haben ihre Absicht angekündigt, die Preise um 20-30 Euro anzuheben. Dies zeige zunehmendes Vertrauen, steigende Kosten an Abnehmer weitergeben zu können. (GMK Center)

Eurofer sieht plötzlich Wachstum der Bauwirtschaft

Der europäische Stahlverband Eurofer rechnet mit einem Anstieg  der Bauaktivität in der EU um 0,1% in 2025. Das ist leicht über einer zuvor gemachten Prognose, die bei 0% lag.

Insgesamt bleibe die Bauindustrie jedoch schwach. Eine Besserung sei im 2. Halbjahr 2026 zu erwarten, als sich sodann der Wohnungsbau erholen dürfte.