Januar 2018

31.01.18

Aktuelle Stahlpreise je Tonne (1.000 kg) - Stahlkontrakte

London Metallbörse (LME)
  • Betonstahl B500C, Jan-18-Kontrakt:
    564 US-Dollar
  • Homogener Eisen- und Stahlschrott, Dez-17-Kontrakt:
    365 US-Dollar

Shanghai Terminmarkt (SHFE)
  • Betonstahl, Mai-18-Kontrakt:
    3.923 Yuan -22,00 (-0,56%)
  • Warmgewalzter Stahl, Mai-18-Kontrakt:
    3.938 Yuan -22,00 (-0,56%)

Chicago Terminmarkt (CME)
  • Warmgewalzter Stahl (907,185 kg), Mrz-18-Kontrakt:
    720 US-Dollar

30.01.18

Überblick: Rohstahlproduktion, Stahlpreise, Rohstoffkosten

Die Stahlproduzenten in der EU haben die Rohstahlproduktion 2017 gegenüber dem Vorjahr um 4,1% auf 168,68 Millionen Tonnen gesteigert. Deutschland erhöhte seinen Stahlausstoß um 3,5 Millionen auf 42,08 Millionen Tonnen. In Italien wurden 24,04 Millionen Tonnen produziert (+2,9), in Frankreich 15,51 Millionen Tonnen (+7,6%). Chinas Rohstahlproduktion stieg um 5,7% auf 831,73 Millionen Tonnen. Damit wurde die Hälfte des weltweiten Stahlaufkommens im Reich der Mitte erzeugt. (Quelle: Worldsteel)

29.01.18

Steigende Stahlpreise für Februar 2018 erwartet

Die Stahlpreise für Flach- und Langstahl haben sich in der EU im Januar erhöht. Stahlproduzenten haben die Verkaufspreise wegen hoher Rohstoffkosten angehoben, berichtet MEPS. Ein von der Metallberatungsgesellschaft ermittelte EU-Stahlpreisindex dürfte daher zu Jahresbeginn auf den höchsten Stand seit April 2011 gestiegen sein.

26.01.18

Stahlpreis Warmband Westeuropa 544 € je Tonne (+1 €)

Die Stahlpreisentwicklung 2018 ist aus der Sicht europäischer Stahlproduzenten ernüchternd. Warmband kletterte per 22. Januar 2018 lediglich um 1 Euro auf 544 Euro je Tonne, meldet Steel Benchmarker. "Den aktuellen Vorabschätzungen zufolge dürfte die Wirtschaft aktuell mit einer super Wachstumsrate von annähernd 1% auf Quartalsbasis zulegen", berichtet IHS Markit bezugnehmend auf die Einkaufsmanager-Daten der Eurozone.

25.01.18

Stahlpreise haben wegen Industrie-Boom Grund zu steigen

Die Wachstumsampeln sind dunkelgrün: Die stahlintensiven Bereiche der deutschen Wirtschaft befinden sich in einer Hochkonjunktur. "Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Dies gilt auch für die aktuelle Lage, welche von den Industriefirmen noch nie so gut beurteilt wurde", berichtet das ifo-Institut.

24.01.18

Aktuelle Stahlpreise je Tonne (1.000 kg) - Stahlkontrakte

London Metallbörse (LME)
  • Betonstahl B500C, Jan-18-Kontrakt:
    564 US-Dollar
  • Homogener Eisen- und Stahlschrott, Dez-17-Kontrakt:
    367 US-Dollar -1,00 (-0,27%)

Shanghai Terminmarkt (SHFE)
  • Betonstahl, Mai-18-Kontrakt:
    3.905 Yuan -34,00 (-0,86%)
  • Warmgewalzter Stahl, Mai-18-Kontrakt:
    3.897 Yuan -11,00 (-0,28%)

Chicago Terminmarkt (CME)
  • Warmgewalzter Stahl (907,185 kg), Mrz-18-Kontrakt:
    705 US-Dollar -1,00 (-0,14%)

23.01.18

Stahlneuschrottpreis Sorte 2/8 steigt 8 € auf 270,60 €/Tonne

Stahlschrott in Deutschland ist so teuer wie das letzte Mal vor fünf Jahren. Der Stahlneuschrottpreis für die Sorte 2/8 kletterte von 262,60 Euro je Tonne im Dezember 2017 auf 270,60 Euro im Januar 2018. Der Lagerverkaufspreis für Stahlaltschrott erhöhte sich um 4,50 Euro auf 244,50 Euro. (Quelle: BDSV). Beide Schrottpreisentwicklungen haben sich damit den dritten Monat in Folge nach oben bewegt.

22.01.18

Stahlpreis feuerverzinkter Stahl Nordeuropa 650-680 €/Tonne

Die Stahlpreise in der EU für feuerverzinkten Stahl (Hot-dipped Galvanized, HDG) steigen im Januar 2018 schneller als die Stahlpreise anderer Flachstahlprodukte. Per 17. Januar 2018 kostete der vor Korrosion (Rost) geschützte Stahl in Nordeuropa 650-680 Euro je Tonne, in Südeuropa 610-640 Euro. (Quelle: Metalbulletin).

Aktuelle Schrottpreise je Tonne (1.000 kg) im Januar 2018

Der Wirtschaftsaufschwung hat sich bisher kaum auf die Schrottpreise der Schrotthändler ausgewirkt, und so stagniert der Ankaufspreis für Mischschrott (Sorte 2) bei 140 Euro je Tonne. Damit zahlen Schrotthändler so viel wie August/September 2017, allerdings etwas mehr als im 4. Quartal 2017, als man für 130 Euro ankaufte. Die Schrottpreisentwicklung für Scherenschrott (Wandstärke ca. 4-6 mm) folgt dem selben Muster. Aktuell 160 Euro je Tonne, nach 150 Euro Ende 2017 und 160 Euro im Spätsommer.

20.01.18

Diagramme Altmetallpreise (Euro je kg)

Aktuelle Altmetallpreise je kg - Ankauf Schrotthändler

Aluminium
0,45-0,55 Euro/kg
Ø = 0,50 Euro/kg
Aluminiumschrott gemischt max. 5% Stahlanhaftungen
z. B. Gehäuse, Stangen, Profile (nicht blank)

Blei
1,21-1,50 Euro/kg
Ø = 1,34 Euro/kg (+0,03 Euro/kg)
Bleischrott ohne Anhaftungen
z. B. Wuchtgewichte, Gardinengewichte, Bleiblech, Bleirohre

Edelstahl
0,55-0,70 Euro/kg
Ø = 0,63 Euro/kg (+0,01 Euro/kg)
Edelstahlschrott Legierung V2A
z. B. Geländer, Spülbecken, Geschirr, Verkleidungen im Außenbereich, Fahrzeuge

19.01.18

Aktuelle Stahlpreise je Tonne (1.000 kg) - Stahlkontrakte

London Metallbörse (LME)
  • Betonstahl B500C, Jan-18-Kontrakt:
    564 US-Dollar
  • Homogener Eisen- und Stahlschrott, Dez-17-Kontrakt:
    370 US-Dollar -1,00 (-0,27%)

Shanghai Terminmarkt (SHFE)
  • Betonstahl, Mai-18-Kontrakt:
    3.843 Yuan +27,00 (+0,71%)
  • Warmgewalzter Stahl, Mai-18-Kontrakt:
    3.852 Yuan +12,00 (+0,31%)

Chicago Terminmarkt (CME)
  • Warmgewalzter Stahl (907,185 kg), Mrz-18-Kontrakt:
    700 US-Dollar

18.01.18

Warmband-Stahlpreise bei 540-550 €, Anstieg erwartet

Noch stagniert die Stahlpreisentwicklung: Warmgewalzter Stahl aus nordeuropäischen Hochöfen kostete per 17. Januar 2018, wie schon in der Vorwoche, 540-550 Euro je Tonne. Das dürfte sich bald ändern. Stahlproduzenten sind dabei höhere Verkaufspreise durchzusetzen, was ihnen wegen der geringen Verfügbarkeit von Importstahl auch gelingen sollte.

17.01.18

Stahlpreise steigen auf beiden Seiten des Atlantiks


Die Stahlpreise steigen aktuell in Europa und den USA:
  • Der an der Londoner Metallbörse (LME) gehandelte Betonstahlkontrakt (B500C) kletterte seit Jahresbeginn von 551 US-Dollar auf 564 Dollar (462 Euro), während der Stahlschrottkontrakt ((Heavy Melting Steel, 80:20) von 352 Dollar auf 371 Dollar (304 Euro) zulegte.

16.01.18

Aktuelle Stahlpreise pro Tonne (1.000 kg) - Westeuropa/USA

Der Stahlpreis für Warmband steigt in Westeuropa auf den höchsten Stand seit zehn Monaten. In Deutschland, Frankreich und Benelux kostet der 5 Millimeter dicke und 1200-1500 Millimeter breite Flachstahl 543 Euro je Tonne (Stand: 08.01.2018), wie aus einer Preisliste von Steel Benchmarker hervorgeht.

15.01.18

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 15. Januar 2018

Muss Hiesinger seinen Hut nehmen?
Heinrich Hiesinger hat nicht geliefert, signalisiert Thyssenkrupps Großaktionär Cevian. "Die Stahlsparte ausgenommen, sollte das Unternehmen eine operative Gewinnmarge von sechs bis sieben Prozent erreichen. Auch heute erreicht das Unternehmen aber weiterhin nur die Hälfte seiner Zielmarge", stellt Cevian-Gründer Lars Förberg im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen fest. Wenn eine Strategie nicht die angestrebten Ergebnisse bringe, müsse man sie ändern, fügt Förberg hinzu. Ob diese Änderung mit dem Thyssenkruppp seit 2011 vorstehenden Hiesinger möglich ist, darf bezweifelt werden.

12.01.18

Aktuelle Stahlpreise je Tonne (1.000 kg) - Stahlkontrakte

London Metallbörse (LME)
  • Betonstahl B500C, Jan-18-Kontrakt:
    573,50 US-Dollar
  • Homogener Eisen- und Stahlschrott, Dez-17-Kontrakt:
    373 US-Dollar -4,00 (-1,06%)

Shanghai Terminmarkt (SHFE)
  • Betonstahl, Mai-18-Kontrakt:
    3.850 Yuan +17,00 (+0,44%)
  • Warmgewalzter Stahl, Mai-18-Kontrakt:
    3.885 Yuan +14,00 (+0,36%)

Chicago Terminmarkt (CME)
  • Warmgewalzter Stahl (907,185 kg), Mrz-18-Kontrakt:
    666 US-Dollar

11.01.18

Aktuelle Stahlpreise je Tonne Warmband Nordeuropa

Stahlproduzenten pochen auf höhere Stahlpreise
Die europäischen Stahlproduzenten sind mit dem aktuellen Preisniveau von 540-550 Euro je Tonne für warmgewalzten Stahl nicht zufrieden. Man werde die Verkaufspreise demnächst um 20-40 Euro anheben, berichtet Metalbulletin mit Verweis auf einen Insider. Es wäre ein weitere Erhöhung. Anfang Dezember 2017 hatte der Stahlpreis für Warmband (Hot-Rolled Coil) bei 520-540 Euro gelegen.

10.01.18

Stahlpreise und Stahlmarkt: Mittwoch, 10. Januar 2018

Höhere Stahlpreise schieben Stahlaktien an
Bei Deutschlands zweitgrößtem Stahlproduzent läuft es rund. Die Salzgitter-Aktie klettert mit 50,88 Euro auf den höchsten Stand seit Mitte 2011. Hintergrund sind Restrukturierungen. Salzgitter bündelt sein Röhrengeschäft unter dem Traditionsnamen Mannesmann. Hinzu komme die Erholung der Stahlpreise, zitiert die Deutsche Presse-Agentur das Bankhaus Lampe. Die Analysten raten zum Kauf der Salzgitter-Aktie. Kursziel ist 60 Euro.

Die Thyssenkrupp-Aktie notiert aktuell bei 25 Euro, nachdem die Papiere im September 2017 bei 26,70 Euro waren. Möglicherweise profitieren die beiden Stahlproduzenten davon, dass die nächste Merkel-Regierung das Klimaziel 2020 aufheben möchte.

09.01.18

Aktuelle Stahlpreise je Tonne (1.000 kg) per 08.01.18

London Metallbörse (LME)
  • Betonstahl B500C, Jan-18-Kontrakt:
    564,00 US-Dollar +3,00 (+0,53%)
  • Homogener Eisen- und Stahlschrott, Dez-17-Kontrakt:
    372 US-Dollar +2,50 (+0,68%)

Shanghai Terminmarkt (SHFE)
  • Betonstahl, Mai-18-Kontrakt:
    3.772 Yuan -19,00 (-0,50%)
  • Warmgewalzter Stahl, Mai-18-Kontrakt:
    3.810 Yuan -22,00 (-0,57%)

Chicago Terminmarkt (CME)
  • Warmgewalzter Stahl (907,185 kg), Mrz-18-Kontrakt:
    663 US-Dollar +1,00 (+0,15%)

08.01.18

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 8. Januar 2018

Stahlpreisentwicklung Warmband
Der Stahlpreis für Warmband in Westeuropa belief sich Ende Dezember auf 534 Euro je Tonne, meldet Steel Benchmarker. Die Preisentwicklung für den 5 Millimeter dicken und 1200-1500 mm breiten Stahl in Deutschland, Frankreich und Benelux trat damit den dritten Monat in Folge auf der Stelle. Zwischen dem 11. September und 25. Dezember 2017 lag der Warmbandpreis bei 531-541 Euro. Zuvor war es zu einem recht kräftigen Anstieg um 50 Euro gekommen. Ende Juni hatte der Stahlpreis für Warmband bei 487 Euro gelegen.

05.01.18

Stahlpreise und Stahlmarkt: Freitag, 5. Januar 2018

Höhere Stahlpreise in Europa erwartet
Der Stahlpreis für warmgewalzten Stahl lag in Nordeuropa per 20. Dezember 2017 bei 530-550 Euro je Tonne. Damit kostet das für die generelle Entwicklung der Stahlpreise oft herangezogene Referenzprodukt etwas mehr als am 22. November 2017, als eine Preisspanne von 540-550 Euro vorlag. Es sei davon auszugehen, dass die Stahlpreise im Januar 2018 steigen, berichtet Metalbulletin mit Verweis auf einen Marktteilnehmer. 2017 war der Stahlpreis in Nordeuropa für Warmband in den ersten beiden Monaten des Jahres von 550 Euro auf 570 Euro gestiegen.

04.01.18

Stahlpreise und Stahlmarkt: Donnerstag, 4. Januar 2018

Ausblick für Thyssenkrupp-Stahlsparte
"In dem Gemeinschaftsunternehmen werden die Einschnitte für uns geringer ausfallen, und wir können Zehntausende Arbeitsplätze damit langfristig sicherer machen", sagt Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger der "Die Zeit". Man glaube fest an das Zusammengehen mit Tata Steel. Für die nächsten sechs Jahre bleiben Thyssenkrupp und Tata zu gleichen Teilen an dem fusionierten Stahlunternehmen beteiligt.

03.01.18

Aktuelle Stahlpreise je Tonne (1.000 kg) per 03.01.18

London Metallbörse (LME)
  • Betonstahl B500C, Jan-18-Kontrakt:
    559,00 US-Dollar +8,50 (+1,54%)
  • Homogener Eisen- und Stahlschrott, Jan-18-Kontrakt:
    367 US-Dollar +15,00 (+4,26%)

Shanghai Terminmarkt (SHFE)
  • Betonstahl, Mai-18-Kontrakt:
    3.842 Yuan +48,00 (+1,27%)
  • Warmgewalzter Stahl, Mai-18-Kontrakt:
    3.893 Yuan +32,00 (+0,83%)

Chicago Terminmarkt (CME)
  • Warmgewalzter Stahl (907,185 kg), Mrz-18-Kontrakt:
    662 US-Dollar unverändert

02.01.18

Stahlpreise und Stahlmarkt: Dienstag, 2. Januar 2018

Stahlmarkt-Ausblick 2018
2018 wird ein interessantes Jahr für den europäischen Stahlmarkt. Von einer "signifikanten Konsolidierung", spricht Metalbulletin. Der Zusammenschluss der Stahlsparte von Thyssenkrupp mit den Werken von Tata Steel in den Niederlanden und Großbritannien ist so gut wie in trockenen Tüchern. Die Stahlkonzerne können aber nicht schalten und walten wie sie gerne möchten. Die EU-Wettbewerbshüter verhindern eine zu starke Konsolidierung auf dem Stahlmarkt, weil dies zu Oligopolen führen würde. Die Leidtragenden wären ansonsten unabhängige Stahlhändler und Stahlverwender. Sie müssten deutlich höhere Stahlpreise bezahlen.

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