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Warmband 646 €/Tonne / Anstieg wegen Industrie absehbar

CBAM-Ausgleichszahlungen für CO2-Emissionen von Stahlprodukten und die bessere Lage in den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes führen zu steigenden Flachstahlpreisen. Der Spotpreis für Warmband steht kurz davor das Hoch des letzten Jahres bei 655 Euro zu übertreffen. Es fehlen noch 10 Euro, damit  die Stahlpreisentwicklung für nordeuropäisches Warmband auf dem höchsten Stand seit zwei Jahren ist. Aktuell liegt der Spotpreis bei 646 Euro pro Tonne. Das sind 21 Euro mehr als im letzten Monat. Wegen der mit  CBAM zusammenhängenden Unsicherheit und schwer kalkulierbaren Einkaufsnebenkosten ziehen Käufer EU-Stahl Importen vor. Dadurch können Stahlwerke Preiserhöhungen durchsetzen. Im März geliefertes Warmband eines großen deutschen Stahlhersteller kostet 650 Euro. ex-works, meldet Fastmarkets . Für April könne es auf 670 Euro hochgehen. Weiterlesen: Warum die Stahlpreise noch Monate steigen Stahlhersteller sind gut ausgelastet. Derzeit sind sie in der Lage durch die Abkehr vo...

Aktuelle Stahlschrottpreise pro Tonne (1.000 kg)

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Das Schrottgeschäft im In- und Ausland hat sich ein weiteres Mal verbessert, und so steigt der Lagerverkaufspreis für Stahlneuschrott 2/8 laut BDSV um 8,30 Euro auf 290,80 Euro pro Tonne. Es ist der dritte Monatsanstieg in Folge. Trotz der Anstiegsserie ist das Preisniveau weiterhin niedrig. Zwischen Mai 2022 und Juni 2025 lag der Neuschrottpreis zwischen 300 Euro und 400 Euro. Im Februar dürfte der Sprung zurück in diese Preisspanne gelingen. Die Stimmung unter den Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe hat im Januar "merklich zugelegt" und hat sich auf dem Bauhauptgewerbe "aufgehellt, kommentiert ifo-Chef Clemens Fuest den neuen Geschäftsklimaindex. "Das Material war knapp und umkämpft. Dies und ein weiterhin lebhaftes Exportgeschäft in die Türkei ließen den Schrottpreis weiter steigen", berichtet Euwid  über die Lage auf dem Schrottmarkt im Januar. Stahlschrott HMS 1&2 (80:20-nordeuropäischer Herkunft, cfr Türkei steigt um 5,30 US-Dollar auf 364,70 Dollar...

Stahl Entwicklung Januar / Stahlpreis Prognose Februar

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Die Grafik zeigt Anstiege des Stahlpreises für Warmband (Euro je Tonne, linke Achse) und des Einkaufsmanagerindexes (PMI) des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland (rechte Achse) im Januar 2026. Die Industrie in Deutschland erholt sich, belegt der neue Einkaufsmanagerindex (PMI), den S&P Global letzten Freitag veröffentlichte. Das Barometer stieg von 47 Punkten auf 48,7 Zähler. Der Warmbandpreis kletterte seit Jahresanfang 11 Euro auf 641 Euro pro Tonne. Im Verarbeitenden Gewerbe zahlen Unternehmen die höchsten Einkaufspreise seit drei Jahren und einem Monat. Neben der Verteuerung von Metallen erhöhen sich die Kosten für Energie, Transport und Löhne. "Insgesamt ist das ein guter Start ins neue Jahr. Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe kehrte zu einem – wenn auch geringen – Wachstum zurück, ebenso wie die Auftragseingänge", so das Fazit von Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank . Die Erholung des Verarbeitenden Gewerbes steht aller Voraussicht...

ArcelorMittal besteht auf höhere Preise: HRC 700 € (+30 €)

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ArcelorMittal pocht auf höhere Stahlpreise, und so hebt der Marktführer seinen Verkaufspreis für Warmbreitband (Hot-Rolled Coil, HRC) um 30 Euro auf 700 Euro je Tonne an. Der Spotpreis für Warmband ist mit 640 Euro deutlich tiefer. Für Stahlkäufer wird es ungemütlich: Wer Bestellungen zu lange hinauszögert, läuft Gefahr am Ende deutlich mehr bezahlen zu müssen. Noch gibt im März geliefertes Warmband für 630-670 Euro, meldet Fastmarkets . Die von ArcelorMittal geforderten 700 Euro greifen für April-Bestellungen. "Die meisten Marktteilnehmer erwarten, dass die Preise weiter steigen werden, da die europäischen Stahlwerke aufgrund der Auswirkungen von CBAM und Schutzmaßnahmen ihre Marktanteile ausbauen", erläutert  Opis . Die neuen Verkaufspreise von ArcelorMittal für kaltgewalzten Stahl und feuerverzinkten Flachstahl steigen im Schnitt um 35 Euro. Kaltband liegt damit bei 830 Euro, feuerverzinkter Flachstahl bei 820 Euro. Preise einsehen: Aktuelle Warmband, Kaltband, HDG-Stahl u...

Warum die Stahlpreise noch Monate steigen

Europas Stahlindustrie sendet derzeit widersprüchliche Signale. Während Branchenverbände vor einer anhaltenden Krise warnen, zeichnen operative Marktdaten ein deutlich anderes Bild. Die hohe Auslastung der Stahlwerke bei steigenden Stahlpreise wirft die Frage auf, ob die öffentliche Klage der Lobby die tatsächliche Lage überzeichnet. Auf der operativen Ebene ist festzuhalten: Die großen integrierten Stahlwerke laufen wieder nahe Volllast¹. Deutsche Produzenten wie Thyssenkrupp und Salzgitter berichten von hoher Auslastung, ArcelorMittal hat mehrere Standorte in Deutschland zuletzt schrittweise auf 100 Prozent hochgefahren. Solche Entscheidungen folgen in der kapitalintensiven Stahlindustrie klaren betriebswirtschaftlichen Signalen. Hohe Fixkosten sorgen dafür, dass Werke nur dann voll ausgelastet werden, wenn sie Gewinne machen. Demgegenüber steht die Rhetorik der Verbände. Diese betonen sinkende Rohstahlproduktion, hohe Strompreise, Importdruck und strukturelle Wettbewerbsnachteile. D...

Aktuelle Warmband, Kaltband, HDG-Stahl und Grobblechpreise

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Der Stahlpreis für das Walzprodukt Warmband (Hot-Rolled Coil) steigt in Nordeuropa per 15. Januar 2026 um 10 Euro auf 640 Euro pro Tonne. Auch in Italien geht es gegenüber dem Preisniveau von vor zwei Wochen nach oben. Hier steigt der Spotpreis um 8 Euro auf 631 Euro. US-Warmband verteuert sich um 7 Dollar auf 983 Dollar. Gleichartig entwickeln sich die Stahlpreisentwicklung für Kaltband (Cold-Rolled Coil). In Nordeuropa erhöht sich der Kaltbandpreis um 15 Euro auf 745 Euro, während er in Südeuropa deutlicher um 20 Euro auf 760 Euro steigt. Noch entschiedener ist der Anstieg in den USA, wo kalt gewalzter Stahl 27 Dollar auf 1242 Dollar teurer wird. Feuerverzinkter Stahl (Hot-Dip Galvanized Steel,, HDG) kostet in Nordeuropa mit 758 Euro pro Tonne 18 Euro mehr als in der Vorwoche. In Südeuropa steigt der Preis für den von Korrosion (Rost) geschützten Stahl um 25 Euro auf 765 Euro- Für die USA liegt keine Preismeldung vor. In Bereich Grobblech (Plate) steigen die europäischen Stahlpreise,...

Stahlpreise pro Tonne nach Datum absteigend sortiert

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Betonstahl (Rebar) Spotpreis Nordeuropa: 608 €, 14.01.26, geliefert⁷ Spotpreis Italien: 575 €, 14.01.26, Ex-works⁷ Spotpreis Spanien: 650 €, 14.01.26, geliefert⁷ Spotpreis Deutschland: 605 €, 11.01.26⁴ Spotpreis Polen: 2425 Zloty (575 €), 09.01.26, CPT Polen⁵ Walzdraht Polen: 2625 Zloty (622 €), 09.01.26 CPT Polen⁵ Spotpreis Nordeuropa: 600 €, 06.01.26, Ex-works⁶ Spotpreis Italien: 550 €, 06.01.26, Ex-works⁶ Spotpreis Türkei: 561 USD, 06.01.26, FOB⁶ China: 453 USD, 06.01.26, FOT⁶ USA: 1003 USD, 06.01.25, Ex-works⁶ Warmband (Hot-Rolled Coil) Spotpreis Nordeuropa: 641 €, 14.01.26, Ex-works¹ Spotpreis Italien: 630 €, 14.01.26, E-works¹ Spotpreis Westeuropa: 630 €, 12.01.26, Ex-works² Spotpreis China: 405 USD, 12.01.26, Ex-works² Spotpreis USA: 963 USD / 892 USD / 907,18 kg, 12.01.26, Ex-works² Grobblech (Plate) S235 Italien: 700 €, 14.01.26³ S275 Italien: 715 €, 14.01.26³ S355 Italien: 735 €, 14.01.26³ USA: 1146, 12.01.26² Quellen: ¹European steel HRC prices stable on low demand ²Steel Be...

Stahlmarkt und Warmbandpreis je Tonne 1. Quartal 2026

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Der Stahlpreis für Warmbreitband setzt den seit sechs Monaten währenden Aufwärtstrend fort, und so steigt der nordeuropäische Spotpreis auf 636 Euro je Tonne. Erreicht wird der höchsten Stand seit Mai wegen der Verknappung der für Käufer verfügbaren Stahlmengen. Es gebe die Erwartung weiter steigender Preise aufgrund von Angebotsverknappungen, Argus leitet seinen bullischen Ausblick von den Preisentwicklungen am Terminmarkt ab. Dort wird der Januar-Kontrakt für Warmband um 33 Euro unter dem April-Kontrakt gehandelt. Der Warmbandpreis stieg zwischen 18. Juli 2025 und 12 Januar 2026 von 535 Euro auf 636 Euro (+19%). In den vergangenen vier Wochen kletterte der Preis um 16 Euro (+3%). Warmbandpreis in Aufwärtstrend Die Fortsetzung des Aufwärtstrends dürfte darauf zurückzuführen sein, dass die Importe inzwischen begrenzt sind. Die EU-Importquoten für Indien für das erste Quartal sind bereits vollständig ausgeschöpft, die für die Türkei zu 80 Prozent. "Für Q1 2026 erwarten wir bei de...

Aktuelle Stahlpreise pro Tonne (1.000 kg) im Januar 2026

Die Stahlpreise für Betonstahl (Rebar) liegen in Deutschland bei 605 Euro je Tonne. Sie werden laut dem Einkäufer eines größeren Stahlhändlers bis Mitte Januar um 10 Euro auf 615 Euro steigen. Dieser Anstieg sei zum Teil den gestiegenen Stahlschrottpreisen geschuldet. Ferner meldet Kallanish , dass nordwesteuropäische Betonstahlhersteller ihre Verkaufspreise im Januar "etwas" erhöhen dürften. In Italien, wo Betonstahl 550-560 Euro kostet. wird es aller Voraussicht nach ebenfalls zu Preisanhebungen kommen. "Die italienischen Hersteller planen bereits dieses Niveau zu erhöhen", berichtet Steel Orbis . Hintergrund seien Aufwärtstrend bei den Betonstahlpreisen im Ausland. Ende 2025 war der globale Betonstahlmarkt laut GMK Center durch Preisspitzen in den USA, der Türkei und in Teilen der EU gekennzeichnet gewesen. Es gibt aber auch kritische Stimmen, die Preiserhöhungen widersprechen. Das Angebot von Betonstahl sei in der EU bereits größer als die Nachfrage. Wenn Hers...

Anstieg der Betonstahlpreise auf 650 €/t erwartet

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Eine markante Marktbelebung geht durch die Bauwirtschaft, und so dürften die ersten Januar-Spotpreise für Betonstahl deutlich über 600 Euro pro Tonne liegen. Untermauert wird der Ausblick auf eine Verteuerung von Baustahlprodukten von steigenden Stahlschrottpreisen. "Die deutsche Bauwirtschaft schloss 2025 mit einem starken Ergebnis ab", meldet S&P Global. Der HCOB-Bau-index machte einen kräftigen Satz nach oben. Er stieg von 45,2 Punkten im November auf 50,3 Zähler im Dezember. Die letzten verfügbaren Spotpreise für Betonstahl stammen vom 17. Dezember. Fastmarkets hatte eine Preisspanne für Nordeuropa von 600-615 Euro pro Tonne gemeldet. In dieser Spanne verblieben sie fast das gesamte vierte Quartal 2025. Mit der kräftigen Erholung der Bauwirtschaft könnte der Spotpreis für Betonstahl (Bewehrungen) in den kommenden Wochen auf 630-650 Euro steigen und damit das Preisniveau von September erreichen. Wegen steigenden Stahlschrottpreisen haben Hersteller von Langerzeugniss...

Stahlschrott Entwicklung 2025 / Schrottpreis Prognose 2026

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Die Stahlschrottpreise entwickeln sich nach oben. Stahlneuschrott (Sorten 2/8) verteuerte sich im Dezember um 12,50 Euro auf 282,50 Euro pro Tonne. Es war der zweite Anstieg in Folge des von der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) monatlich ermittelten Lagerverkaufspreises. Unterstützt wird der Ausblick auf steigende Stahlschrottpreise im Januar und womöglich im gesamten ersten Quartal 2026 von niedrigen Lagerbeständen der Stahlwerke. Viele haben Ende 2025 nur so viel gekauft, um über die Runde zu kommen. Sie dürften für ein Anspringen der Industriekonjunktur und einer stärkeren Stahlnachfrage der Bauwirtschaft nicht ausreichend mit Stahlschrott bevorratet sein. Schrotthändler blicken ferner wegen der Belebung des Exportgeschäfts mit der Türkei frohen Mutes ins neue Jahr. "Die Schrottpreise in der Türkei blieben am ersten Geschäftstag des Jahres 2026 fest", meldet Kallanish . Türkische Schrotthändler rechneten mit höheren inländische...

Stahlpreis Prognose Q1/2026: Es geht aufwärts

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Die deutschen Industrieunternehmen blicken frohen Mutes ins neue Jahr, machen aber bisher keine Anstalten, die Produktion zu steigern. Der Anstieg der Metallpreise fällt für viele Unternehmen in eine Zeit, in der sie die Beschäftigung kürzen müssen.  Noch bereiten sinkende Produktion und ein schwaches Exportgeschäft Sorge. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie fiel im Dezember unerwartet deutlich auf 47 Punkte. Das war der tiefste Stand seit zehn Monaten.  "Im Verarbeitenden Gewerbe, wo es im Verlauf des letzten Jahres durchaus Anzeichen für ein Ende des Abschwungs gab, hat sich die Rezession wieder vertieft", kommentiert der Index-Herausgeber Hamburg Commercial Bank. Darüber hinaus stiegen die Einkaufspreise zum ersten Mal seit knapp drei Jahren wieder an. Ein maßgeblicher Treiber dafür war die Verteuerung von Metallen. Indes kletterte der Warmbandpreis mit 625 Euro pro Tonne auf den höchsten Stand seit Mai 2025. Seit inzwischen vier Monaten ist der PMI-Index fall...

Stahlmarkt und Warmbandpreise pro Tonne Anfang 2026

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Stahlkäufer haben ihre kurzfrisigen Bedarfe mit Vorratskäufen abgesichert. Sie deckten sich vor Weohnachten vor allem mit Warmbandlieferungn für Januar 2026 ein. Einige Käufer hätten sogar ihre Bedarfe teilweise für Februar reserviert, berichtet  Fastmarkets , das den nordeuropäischen Spotpreis bei 628 Euro je Tonne sieht. Etwas darunter, 625 Euro, meldet Steel Benchmarker für Warmband aus deutscher und französischer Produktion. Das war ein Plus von 13 Euro bei der im 2-Wochen-Rhythmus ermittelten Stahlpreisentwicklung. ArcelorMittal hatte eine Woche vor Weihnachten seinen Warmband-Verkaufspreis für März-Lieferungen um 20 Euro auf 670 Euro erhöht. Durchsetzen kann der Branchenprimus diesen Preis aber bislang offenbar nicht. Stahlwerke quotieren ihre Kunden für Februar/März-Lieferungen im Schnitt mit 650 Euro. Nach Verkaufsverhandlungen bekommen sie dann 620-630 Euro. In Deutschland haben die großen Stahlhersteller wie Thyssenkrupp ihre Produktion von warmgewalzten Erzeugnissen zule...