Februar 2018

28.02.18

Stahlpreise und Stahlmarkt: Mittwoch, 28. Februar 2018

Trump und die Stahl-Strafzölle: Aktueller Stand
"Nur ein Prozent der deutschen oder europäischen Stahlimporte werden zu militärischen Zwecken genutzt", sagt Wirtschafts-Staatssekretär Matthias Machnig (SPD) laut einer dpa-Meldung. Die aktuell von den USA erwogenen Strafzölle auf Stahlimporte seien aus europäischer Sicht nicht mit den WTO-Regeln vereinbar. "Ich will die Stahlindustrie zurück in unser Land holen", erklärt derweil der US-Präsident Trump. Wenn dafür Zölle notwendig seien, werde es Zölle geben.

27.02.18

Eisenerz und Kokskohle Zünglein an der Stahlpreis-Waage

Der Stahlpreis für Betonstahl steigt auf den höchsten Stand seit drei Monaten. Am Rohstoffmarkt in Shanghai klettert der meistgehandelte Betonstahlkontrakt für Mai 2018 auf 4.000 Yuan (515 Euro) je Tonne. Die chinesische Zentralregierung ordnet an, die Produktion in der Stahlhochburg Tangshan und weiteren 27 Metropolregionen zu drosseln. Hintergrund sei die hohe Luftverschmutzung, berichtet Reuters.

Diagramme Stahlpreise Warmband von 2014-2018

26.02.18

Trump will härteste Gangart bei Stahl-Strafzöllen

Für die europäische Stahlindustrie wird es ungemütlich. US-Präsident Donald Trump will es auf dem globalen Stahlmarkt so richtig krachen lassen. Auf alle US-Stahlimporte, egal ob aus Deutschland, China oder Russland, soll ein pauschaler Strafzoll von 24% verhängt werden, berichtet der Finanzdienst Bloomberg.

25.02.18

Stahlschrottpreise fallen trotz steigender Stahlpreise

Die Stahlschrottpreise in Deutschland haben etwas überraschend im Februar recht deutlich nachgegeben. Stahlneuschrott der Sorte 2/8 sank um 15 Euro auf 255,60 Euro je Tonne, meldet die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV). Der Lagerverkaufspreis für Stahlaltschrott fiel von 244,50 Euro auf 229,90 Euro.

23.02.18

Aktuelle Stahlpreise pro Tonne (1.000 kg)

Der Stahlpreis für Warmband beträgt 565-580 Euro je Tonne per 21. Februar 2018. Das Angebot an Warmband auf dem EU-Stahlmarkt ist wegen verringertem Stahlausstoß des italienischen Produzenten Ilva recht knapp. Die Verkäufer können aber nicht schalten und walten wie sie gerne möchten. Das Ifo-Geschäftsklima für das Produzierende Gewerbe und die Bauwirtschaft signalisiert ein Ende von Hochkonjunktur und hoher Stahlnachfrage.

22.02.18

Stahlpreis Ausblick: Warmband > 600 €, Kaltband > 700 €/Tonne

Deutsche Industrieunternehmen müssen für Stahl deutlich mehr auf den Tisch legen. "In der Industrie trugen vor allem die gravierenden Lieferengpässe zum Anstieg der Einkaufspreise bei", heißt es einem Einkaufsmanager-Bericht von IHS Markit für Februar. Das spricht dafür, dass warmgewalzten Stahl demnächst über 600 Euro und kaltgewalzten Stahl über 700 Euro je Tonne steigen wird.

21.02.18

Optimale Zeit um Stahlpreise zu erhöhen

Die europäischen Stahlpreise setzen im Februar 2018 ihren Höhenflug fort. Auf dem deutschen Stahlmarkt lässt die Lage für Stahlproduzenten als beinahe optimal beschreiben. Der Auftragseingagn für die gesamte erste Jahreshälfte sei gesichert, berichtet die Metallberatungsgesellschaft MEPS. Einziger Wermutstropfen: Die Verkaufspreise sind noch nicht so hoch, wie von Stahlproduzenten angepeilt.

20.02.18

Rege Investitionstätigkeit hebt Stahlpreise

Warmgewalzter Stahl (Hot-Rolled Coil) verteuert sich weiter, und so klettert der entsprechende Stahlpreis auf 752 US-Dollar. Damit ist der US-Stahlkontrakt deutlich teurer als zu Jahresbeginn mit 660 Dollar je Short Tonne (907,185 kg). Steigende Investitionen der Unternehmen dank großzügigen Steuersenkungen helfen auch der europäischen Stahlindustrie.

19.02.18

USA drohen Rest der Welt mit Stahl-Strafzöllen von 53%

"Wir sind der weltgrößte Stahlimporteur", sagt US-Handelsminister Willbur Ross und empfiehlt seinem Chef auf alle ausländischen Stähle einen pauschalen Strafzoll von 24% zu verhängen. US-Präsident Trump hat nun zwei Monate Zeit abschließend zu entscheiden, ob die Stahlimporte die nationale Sicherheit der USA bedrohen. Die deutsche Stahlindustrie zeigt sich besorgt.

16.02.18

Stahlpreis Prognosen im Einklang mit Industriekonjunktur

"Die deutsche Industrie dürfte sich auf dem Höhepunkt im aktuellen Konjunkturzyklus befinden", warnt die Deutsche Bank. Von der vorausgesagten Abkühlung ist im Stahlsektor bisher nichts zu sehen. Die Stahlpreise sind dabei auf den höchsten Stand seit sieben Jahren zu steigen. Feuerverzinkter Stahl (Hot-dipped Galvanized Coil, HDG) kletterte in dieser Woche in Nordeuropa auf 680-700 Euro je Tonne - nach 670-690 Euro in der Vorwoche, meldet Metalbulletin.

15.02.18

Aktuelle Stahlpreise pro Tonne (1.000 kg)

Der Stahlpreis für warmgewalzten Stahl (Hot-Rolled Coil) hat zuletzt deutlich zugelegt. In Westeuropa kletterte der durchschnittliche Verkaufspreis per 12.02.18 um 13 Euro auf 557 Euro je Tonne, meldet "Steel Benchmarker". In Südeuropa verteuerte sich kaltgewalzter Stahl (Cold-Rolled Coil) gemäß "Metal Bulletin" per 14.02.18 auf 640-645 Euro nach 625-650 Euro in der Vorwoche.

14.02.18

Deutscher Branchenprimus profitiert von Stahlpreis-Anstieg

Gestiegene Stahlpreise haben der der Stahlsparte von Thyssenkrupp im gerade abgelaufenen Geschäftsquartal eine Verfünffachung des operativen Gewinns auf 160 Millionen Euro beschert. Damit finden die erhöhten Stahlpreise mit Verzögerung ihren Niederschlag in der Bilanz von Deutschlands größtem Stahlproduzenten.

12.02.18

Stahlpreis kaltgewalzter Stahl 660-680 Euro/Tonne

Kräftig steigende Stahlpreise zeigen, dass es der Weltwirtschaft nicht so schlecht geht, wie es der jüngste Abverkauf an den Aktienmärkten nahelegt. Warmgewalzter Stahl aus EU-Stahlwerken hat sich per 7. Februar um 10-20 Euro je Tonne verteuert. Kaltgewalzter Stahl war mit 660-680 Euro ebenfalls teuter, meldet Metalbulletin.

08.02.18

Lage auf EU-Stahlmarkt verbessert sich auf 2018

Die Stahlpreise für warmgewalzten Stahl (Hot-Rolled Coil) aus europäischen Hochöfen sind in der Woche zum 7. Februar 2018 erneut gestiegen. Stahlproduzenten seien bereits dabei, erneut an der Preisschraube zu drehen, berichtet Metalbulletin. Neben dem kräftigen Konjunkturaufschwung wirken Strafzölle auf Importstahl und Chinas rasche Fortschritte bei der Verkleinerung seiner Stahlbranche preistreibend.

07.02.18

Aktuelle Stahlpreise je Tonne (1.000 kg) - Stahlkontrakte

London Metallbörse (LME)
  • Betonstahl B500C, Feb-18-Kontrakt:
    560 US-Dollar
  • Homogener Eisen- und Stahlschrott, Feb-18-Kontrakt:
    350 US-Dollar -2,50 (-0,71%)

Shanghai Terminmarkt (SHFE)
  • Betonstahl, Mai-18-Kontrakt:
    3.960 Yuan +14,00 (+0,35%)
  • Warmgewalzter Stahl, Mai-18-Kontrakt:
    4.018 Yuan -1,00 (-0,02%)

Chicago Terminmarkt (CME)
  • Warmgewalzter Stahl (907,185 kg), MFeb-18-Kontrakt:
    715 US-Dollar -18,00 (-2,46%)

06.02.18

Konjunkturaufschwung 2018 mit vielen Unsicherheiten

Die Einschätzungen zur aktuellen Konjunkturlage und zum wirtschaftlich Ausblick klaffen auseinander. Damit steigt die Gefahr, dass Unternehmen, gerade aus den stehlherstelleneden und stahlverarbeitenden Zweigen, mit hohen Überkapazitäten in den nächsten Abschwung gehen. Die Stahlunternehmen bekommen den Gegenwind bereits zu spüren.

05.02.18

Stahlpreise in Europa und Nordamerika am steigen

Ein Ende der steigenden Stahlpreise ist nicht in Sicht: Es habe erneut einen Anstieg bei Warmband (Hot-Rolled Coil, HRC) aus europäischer Produktion gegeben. Die Stahlhersteller würden künftig weiter an der Preisschraube drehen, meldete Metalbulletin per 31.01.18. "Die HRC-Preise sind in einem steigenden Trend, die Importmengen aus Drittländern bleiben niedrig und Röhrenhersteller haben es schwer, Material zu finden", berichtet Kallanish Commodities.

02.02.18

Zur Lage auf dem Stahlmarkt im Februar 2018

Das kräftige Wachstum im Produzierenden Gewerbe heizt die Stahlnachfrage an. Die Lieferzeiten der Stahlwerke erhöhten sich. Überdies sei Importstahl zu attraktiven Preisen kaum verfügbar. Die Verkaufspreise für Flachstahlerzeugnisse für das 2. Quartal 2018 lagen über denen vom Dezember 2017, fasst die Metallberatungsgesellschaft MEPS die Lage auf dem deutschen Stahlmarkt zusammen.

01.02.18

Industrie produziert was das Zeug hält

Der deutschen Industrie gelingt ein ausgezeichneter Start ins neue Jahr. Das Produktionswachstum war so stark wie selten zuvor in den zurückliegenden zwanzig Jahren, zeigen Einkaufsmanager-Daten des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) und Markit. Dabei stiegen für Unternehmen des Produzierenden Gewerbes die Einkaufspreise so kräftig wie letztes Mal vor sieben Jahren.

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