Posts

Posts mit dem Label "Stahlpreis Warmband Entwicklung aktuell" werden angezeigt.

ArcelorMittal besteht auf höhere Preise: HRC 700 € (+30 €)

Bild
ArcelorMittal pocht auf höhere Stahlpreise, und so hebt der Marktführer seinen Verkaufspreis für Warmbreitband (Hot-Rolled Coil, HRC) um 30 Euro auf 700 Euro je Tonne an. Der Spotpreis für Warmband ist mit 640 Euro deutlich tiefer. Für Stahlkäufer wird es ungemütlich: Wer Bestellungen zu lange hinauszögert, läuft Gefahr am Ende deutlich mehr bezahlen zu müssen. Noch gibt im März geliefertes Warmband für 630-670 Euro, meldet Fastmarkets . Die von ArcelorMittal geforderten 700 Euro greifen für April-Bestellungen. "Die meisten Marktteilnehmer erwarten, dass die Preise weiter steigen werden, da die europäischen Stahlwerke aufgrund der Auswirkungen von CBAM und Schutzmaßnahmen ihre Marktanteile ausbauen", erläutert  Opis . Die neuen Verkaufspreise von ArcelorMittal für kaltgewalzten Stahl und feuerverzinkten Flachstahl steigen im Schnitt um 35 Euro. Kaltband liegt damit bei 830 Euro, feuerverzinkter Flachstahl bei 820 Euro. Preise einsehen: Aktuelle Warmband, Kaltband, HDG-Stahl u...

Warum die Stahlpreise noch Monate steigen

Europas Stahlindustrie sendet derzeit widersprüchliche Signale. Während Branchenverbände vor einer anhaltenden Krise warnen, zeichnen operative Marktdaten ein deutlich anderes Bild. Die hohe Auslastung der Stahlwerke bei steigenden Stahlpreise wirft die Frage auf, ob die öffentliche Klage der Lobby die tatsächliche Lage überzeichnet. Auf der operativen Ebene ist festzuhalten: Die großen integrierten Stahlwerke laufen wieder nahe Volllast¹. Deutsche Produzenten wie Thyssenkrupp und Salzgitter berichten von hoher Auslastung, ArcelorMittal hat mehrere Standorte in Deutschland zuletzt schrittweise auf 100 Prozent hochgefahren. Solche Entscheidungen folgen in der kapitalintensiven Stahlindustrie klaren betriebswirtschaftlichen Signalen. Hohe Fixkosten sorgen dafür, dass Werke nur dann voll ausgelastet werden, wenn sie Gewinne machen. Demgegenüber steht die Rhetorik der Verbände. Diese betonen sinkende Rohstahlproduktion, hohe Strompreise, Importdruck und strukturelle Wettbewerbsnachteile. D...

Stahlmarkt und Warmbandpreis je Tonne 1. Quartal 2026

Bild
Der Stahlpreis für Warmbreitband setzt den seit sechs Monaten währenden Aufwärtstrend fort, und so steigt der nordeuropäische Spotpreis auf 636 Euro je Tonne. Erreicht wird der höchsten Stand seit Mai wegen der Verknappung der für Käufer verfügbaren Stahlmengen. Es gebe die Erwartung weiter steigender Preise aufgrund von Angebotsverknappungen, Argus leitet seinen bullischen Ausblick von den Preisentwicklungen am Terminmarkt ab. Dort wird der Januar-Kontrakt für Warmband um 33 Euro unter dem April-Kontrakt gehandelt. Der Warmbandpreis stieg zwischen 18. Juli 2025 und 12 Januar 2026 von 535 Euro auf 636 Euro (+19%). In den vergangenen vier Wochen kletterte der Preis um 16 Euro (+3%). Warmbandpreis in Aufwärtstrend Die Fortsetzung des Aufwärtstrends dürfte darauf zurückzuführen sein, dass die Importe inzwischen begrenzt sind. Die EU-Importquoten für Indien für das erste Quartal sind bereits vollständig ausgeschöpft, die für die Türkei zu 80 Prozent. "Für Q1 2026 erwarten wir bei de...

Aktuelle Stahlpreise pro Tonne (1.000 kg) im Januar 2026

Die Stahlpreise für Betonstahl (Rebar) liegen in Deutschland bei 605 Euro je Tonne. Sie werden laut dem Einkäufer eines größeren Stahlhändlers bis Mitte Januar um 10 Euro auf 615 Euro steigen. Dieser Anstieg sei zum Teil den gestiegenen Stahlschrottpreisen geschuldet. Ferner meldet Kallanish , dass nordwesteuropäische Betonstahlhersteller ihre Verkaufspreise im Januar "etwas" erhöhen dürften. In Italien, wo Betonstahl 550-560 Euro kostet. wird es aller Voraussicht nach ebenfalls zu Preisanhebungen kommen. "Die italienischen Hersteller planen bereits dieses Niveau zu erhöhen", berichtet Steel Orbis . Hintergrund seien Aufwärtstrend bei den Betonstahlpreisen im Ausland. Ende 2025 war der globale Betonstahlmarkt laut GMK Center durch Preisspitzen in den USA, der Türkei und in Teilen der EU gekennzeichnet gewesen. Es gibt aber auch kritische Stimmen, die Preiserhöhungen widersprechen. Das Angebot von Betonstahl sei in der EU bereits größer als die Nachfrage. Wenn Hers...

Stahlpreis Prognose Q1/2026: Es geht aufwärts

Bild
Die deutschen Industrieunternehmen blicken frohen Mutes ins neue Jahr, machen aber bisher keine Anstalten, die Produktion zu steigern. Der Anstieg der Metallpreise fällt für viele Unternehmen in eine Zeit, in der sie die Beschäftigung kürzen müssen.  Noch bereiten sinkende Produktion und ein schwaches Exportgeschäft Sorge. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie fiel im Dezember unerwartet deutlich auf 47 Punkte. Das war der tiefste Stand seit zehn Monaten.  "Im Verarbeitenden Gewerbe, wo es im Verlauf des letzten Jahres durchaus Anzeichen für ein Ende des Abschwungs gab, hat sich die Rezession wieder vertieft", kommentiert der Index-Herausgeber Hamburg Commercial Bank. Darüber hinaus stiegen die Einkaufspreise zum ersten Mal seit knapp drei Jahren wieder an. Ein maßgeblicher Treiber dafür war die Verteuerung von Metallen. Indes kletterte der Warmbandpreis mit 625 Euro pro Tonne auf den höchsten Stand seit Mai 2025. Seit inzwischen vier Monaten ist der PMI-Index fall...

Stahlmarkt und Warmbandpreise pro Tonne Anfang 2026

Bild
Stahlkäufer haben ihre kurzfrisigen Bedarfe mit Vorratskäufen abgesichert. Sie deckten sich vor Weohnachten vor allem mit Warmbandlieferungn für Januar 2026 ein. Einige Käufer hätten sogar ihre Bedarfe teilweise für Februar reserviert, berichtet  Fastmarkets , das den nordeuropäischen Spotpreis bei 628 Euro je Tonne sieht. Etwas darunter, 625 Euro, meldet Steel Benchmarker für Warmband aus deutscher und französischer Produktion. Das war ein Plus von 13 Euro bei der im 2-Wochen-Rhythmus ermittelten Stahlpreisentwicklung. ArcelorMittal hatte eine Woche vor Weihnachten seinen Warmband-Verkaufspreis für März-Lieferungen um 20 Euro auf 670 Euro erhöht. Durchsetzen kann der Branchenprimus diesen Preis aber bislang offenbar nicht. Stahlwerke quotieren ihre Kunden für Februar/März-Lieferungen im Schnitt mit 650 Euro. Nach Verkaufsverhandlungen bekommen sie dann 620-630 Euro. In Deutschland haben die großen Stahlhersteller wie Thyssenkrupp ihre Produktion von warmgewalzten Erzeugnissen zule...

Stahl Entwicklung 2025 / Stahlpreis Prognose 2026

Bild
Im Dezember 2025 zeigt sich ein auffälliges Auseinanderlaufen (Anomalie) zwischen dem Stahlpreis für Warmband (Hot-rolled Coil) und dem Einkaufsmanagerindex (PMI) des Verarbeitenden Gewerbes. Während der PMI am sinken ist und sich von der Wachstumsschwelle bei 50 Punkten wegbewegt, steigt gleichzeitig der Warmbandpreis. "Was für eine Bescherung, mag man angesichts des weiteren Abschwungs im Verarbeitenden Gewerbe ausrufen", kommentiert die Hamburg Commercial Bank den Flash PMI vom 16. Dezember. Der Index hat sich entgegen den Erwartungen das zweite Mal in Folge abgeschwächt und liegt nun mit 47,7 Punkten noch tiefer im Schrumpfungsbereich. Historisch verlaufen Warmbandpreis und PMI meist im Gleichklang, wobei der PMI häufig als Frühindikator für die Stahlpreisentwicklung diente. Die aktuelle Situation stellt daher eine Abweichung vom üblichen Muster dar: Die Preiserholung am Stahlmarkt erfolgt trotz einer sich weiter eintrübenden industriellen Stimmung. Diese Entwicklung zei...

Aktuelle Stahlpreise pro Tonne (1.000 kg)

Obwohl ArcelorMittal Ende November europaweit die Verkaufspreise für Langerzeugnisse 30 Euro hochgesetzt hat, treten die Stahlpreise für Betonstahl (Rebar) auf der Stelle. In Nordeuropa liegt der auf publik gewordenen Transaktionen basierende durchschnittliche Betonstahlpreis bei 600 Euro je Tonne. "Europäischer Langstahlmarkt ruhig",berichtet Steel Orbis . In der Woche zum 12. Dezember 2025 seien keine größeren Transaktionen gemeldet worden. Marktteilnehmer warteten auf die konkrete Ausgestaltung des CO2-Grenzausgleichsmechanismus. In Italien lagen die Verkaufspreise per 10. Dezember 2025 bei 560-600 Euro und damit so hoch wie in der Vorwoche, meldet Fastmarkets . Auch in Spanien war die Nachfrage vor dem Beginn der Weihnacchtspause schwach. Rebar blieb gleichwohl mit 650 Euro im Mittel 10% teurer als in Deutschland und Italien. Flachstahlpreise Der Stahlpreis für warmgewalzten Stahl (Hot-Rolled Coil) hat sich in den letzten zwei Wochen noch etwas weiter nach oben geschoben....

Aktuelle Warmbandpreise pro Tonne (1.000 kg)

Hohe Lagerbestände haben die Aufwärtstendenz der Warmbandpreise zum Stoppen gebracht. Die Lager seien gut gefüllt, sagt ein Händler zu Platts, das den Spotpreis bei 605 Euro ex-works Ruhr sieht. Etwas höher, bei 615 Euro, sieht Fastmarkets den Stahlpreis für Warmband in Nordeuropa. Käufer seien "gut bevorratet", während Verkäufer die Preise stabil hielten. In Italien liegt die Preisspanne für Warmband bei 595-603 Euro. Laut Marktkreisen gebe es im Norden und Süden Unsicherheiten im Zusammenhang mit CBAM* und den Schutzklauseln. Dies untergrabe zusätzlich die Kaufbereitschaft. Der Spotpreis für kaltgewalzten Stahl liegt aktuell in Nordeuropa bei 700 Euro ex-works Ruhr. *Carbon Border Adjustment Mechanism. CO₂-Grenzausgleichssystem.

Stahlpreis Prognose 2026: Es geht nach oben

Bild
Wegen eines erneuten Dämpfers im Verarbeitenden Gewerbe bleibt die Stahlnachfrage zunächst schwach. Der durchschnittliche Stahlpreis für Warmband pendelt sich bei 615 Euro je Tonne ein. Die Geschäftserwartungen sind kurzfristige eingetrübt, längerfristig aber positiv. "Die Unternehmen blicken skeptischer auf die kommenden Monate ", heißt es in dem auf 9000 Meldungen basierenden ifo-Geschäftsklimaindex. In den Erläuterungen zum umfragebasierten Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global und der Hamburg Commercial Bank steht: "Die Industrieunternehmen schauen mit deutlich mehr Zuversicht in die Zukunft und erwarten, dass ihre Produktionsrate in einem Jahr höher sein wird. 2026 Stahlwerke könnten in der Lage sein, 2026 höhere Stahlpreise durchzusetzen, sagt ein Käufer Fastmarkets. Für Maschinen, die im Rüstungssektor und im Tiefbau für Infrastrukturprojekte eingesetzt werden, dürfte die Nachfrage 2026 steigen.  2023 und 2025 war die Warmbandpreis im ersten Quartal jewe...

HRC-Stahlpreis steigt weiter, Kaltband und HDG folgen nicht

Der Stahlpreis für Warmband (Hot-Rolled Coil) steigt trotz schwacher Nachfrage auf 610-615-Euro pro Tonne (1.000 kg). Das ist der höchste Stand seit fünf Monaten. "Es hat keine Nachfragebelebung stattgefunden. Der Preisanstieg wird durch regulatorische Änderungen angetrieben“, kommentiert ein Händler. Gemäß McCloskey  war der HRC-Spotpreis in Nordwesteuropa per 7. November 2025 615 Euro. Das waren 5 Euro mehr gegenüber Vorwoche. Die Preisentwicklung für kaltgewalzten Stahl (CRC) stagnierte bei 695 Euro. Feuerverzinkter Stahl (HRG) wurde 10 Euro auf 710 Euro günstiger. 610 Euro für nordeuropäisches Warmband nennt Fastmarkets . Der HRC-Inlandsmarkt sei ruhig, da Käufer noch nicht begonnen hätten, Bestellungen für Januar aufzugeben. Da die Lagerbestände der Distributoren gegenwärtig hoch sind, ist die Durchsetzbarkeit weiterer Preissteigerungen fraglich. Darüber hinaus sind die Häfen sehr gut gefüllt mit importiertem Warmband. Die kann zu Preisen von 580-600 Euro noch vor Ablauf der ...

Warmbandpreise verlieren Auftrieb wegen Chinas Vergeltung

Nach einer Phase moderater Erholung zeigen sich die Warmbandpreise wieder verhaltener. Der nordeuropäische Spotpreis sinkt um 5 Euro auf 600 Euro je Tonne. Hintergrund ist eine nachlassende Nachfrage aus der Automobilindustrie, die infolge neuer Störungen in der Halbleiterversorgung unter Druck steht. Im September hat die niederländische Regierung aus Gründen der nationalen Sicherheit die Kontrolle über den Halbleiterhersteller Nexperia übernommen. Das Unternehmen mit Sitz in Nijmegen gehört zur chinesischen Wingtech Technology Group. Den Haag begründete den Schritt mit dem Schutz sensibler Technologien und dem Erhalt wichtiger Fertigungskapazitäten in Europa. Als Reaktion darauf hat China den Export von in seinen Werken gefertigten Nexperia-Produkten untersagt. Diese Maßnahme verschärft die ohnehin angespannte Versorgungslage bei Halbleitern, die insbesondere für die europäische Automobilproduktion von zentraler Bedeutung sind. Mehrere Hersteller haben daraufhin Produktionsanpassungen...

HRC-Stahlpreis steigt langsam, aber beständig

Bild
Hervorgerufen durch erfolgreiche Preiserhöhungen der Stahlwerke, klettert der Stahlpreis für Warmband (Hor-Rolled Coil, HRC) auf 600 Euro je Tonne. Das ist der höchste Stand seit viereinhalb Monaten. Untermauert wird der Anstieg  vom achten monatlichen Produktionszuwachs im Verarbeitenden Gewerbe. Nordeuropäische Stahlhersteller forderten bereits 620-640 Euro für Dezember-Lieferungen. Einige verlangten 640 Euro für Januar 2026, meldet S teel Orbis . Für diese noch einmal gesteigerten Preisforderungen fehlt aber bisher die Nachfrage. Das könnte sich jedoch ändern: Die deutsche Wirtschaft erzielte im Oktober 2026 das stärkste Wachstum seit 29 Monaten, zeigen Einkaufsmanager-Daten. Zwar ging der größte Teil auf das Konto des Dienstleistungssektor.  Es gibt aber auch Lichtblicke im Verarbeitenden Gewerbe, wo die Auftragseingänge in der Industrie nach einem Dämpfer im Vormonat im Oktober wieder steigen konnten. Der Einkaufsmanager-Index (PMI) für die deutsche Industrie stieg im Okt...

ArcelorMittal setzt mit Preiserhöhung auf 630-650 € Zeichen

ArcelorMittal erhöht seine Preise für warmgewalzten Stahl (Hot-Rolled Coil) in Europa auf 630 Euro je Tonne für Lieferungen im Dezember 2025 und 650 Euro für Lieferungen im Januar 2026. Damit entfernen sich die von den Stahlwerken geforderten Verkaufspreise weiter von Spotmarkt. Warmband aus nordeuropäischen Hochöfen liegt dort aktuell bei 580 Euro. Gleichzeitig hat ArcelorMittal den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Einführung schärferer Schutzmaßnahmen gegen Stahleinfuhren begrüßt. Die Politik habe die europäischen Stahlhersteller verstanden, so Europa-Chef Gert Van Poelwode. Auch die Hersteller von Warmband in Südeuropa haben ihre Preise um rund 30 Euro pro Tonne  angehoben, meldet GMK Center. In Italien liegt der Spotpreis aktuell bei 545 Euro.

Stahlpreise und Stahlmarkt im Oktober 2025

Bild
Die Stahlpreise für Warmband liegen nach der Ankündigung der EU-Kommission, die Strafzölle auf 50 Prozent zu verdoppeln, bei 580 Euro je Tonne. Im Süden sind es sechs Prozent weniger. Warmbandstahl aus italienischen Hochöfen kostet 545 Euro. Die EU-Kommission sei auf dem richtigen Weg die Stahlindustrie zu schützen, kommentieren Stahlverkäufer gegenüber Fastmarkets . Dies wird ihrer Einschätzung nach dazu führen, dass die Stahlpreise in Zukunft steigen werden. Mitte 2025 laufen die Safeguard-Maßnahmen, die die EU-Stahlindustrie vor der oft subventionierten Stahlproduktion ostasiatischer Länder schützen soll, aus. Eine Verlängerung ist nicht möglich. Daher muss ein neues Schutzinstrument her. Mehr Wachstum = höhere Stahlpreise "Zur Jahreswende 2025/2026 dürfte dann die binnenwirtschaftliche Dynamik an Fahrt aufnehmen, gestützt von den wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung", sagt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Deutschland werde 2026 mit einer...

Warmbandimporte unter Druck: EU erlaubt 5,2 Mio. Tonnen

Bild
Die Europäische Union kündigt an, dass sie per Nachfolgemechanismus für die bisherigen Schutzklauselmaßnahmen (Safeguards) die Importquoten für Flachstahlprodukte um 8,5 Millionen Tonnen senken wird. Am stärksten betroffen ist Warmgewalzter Stahl (Hot-rolled coil, HRC). Die künftige Einfuhrgrenze liegt bei 5,2 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 3,6 Millionen Tonnen im Vergleich zu den Importen im Jahr 2024 entspricht. Alle Länder – einschließlich der Ukraine – sind von der neuen Regelung betroffen. Das bedeutet: Sobald die Quoten überschritten werden, greift ein Strafzoll von 50 Prozent. Dieser Zoll wird zu Beginn jeder neuen Quotenperiode anteilig (pro rata) berechnet, sodass zu diesem Zeitpunkt nicht sofort der volle Satz fällig wird.* Neues Schutzinstrument ab Juni 2026 Die neue Maßnahme tritt nach Annahme durch den Rat und das Parlament in Kraft und wird die derzeitige Schutzverordnung ersetzen, wenn diese im Juni 2026 ausläuft. Durch die frühzeitige Vorlage will die Kommissi...

Stahlmarkt und Warmbandpreise je Tonne zum Quartalsende

Bild
Die Kaufzurückhaltung der Stahlabnehmer führte dazu, dass die Warmbandpreise in Nordeuropa per 26. September 2025 bei stabilen 570-580 Euro pro Tonne blieben. Wegen gut gefüllten Lagern sehen die Käufer derzeit keinen Handlungsdruck. Aufgrund der niedrigen Nachfrage sei es den Stahlwerken nicht gelungen, Preisforderungen von 600 Euro ab Werk oder höher durchzusetzen, berichtet Fastmarkets . Das nächste wichtige Datum für die Stahlpreisentwicklung ist Mitte Oktober: Dann wird die EU-Kommission neue Schutzmaßnahmen für Stahl verhängen. Stahlhersteller pochen auf niedrigere Importe. In Deutschland und Frankreich wurde Warmband laut Steel Benchmarker am 22. September zu 569 Euro pro Tonne gehandelt. Das waren 11 Euro (-2%) weniger als am Ende des zweiten Quartals 2025. Gegenüber Ende September 2024 war Warmband um 29 Euro (+5,5%) teurer. In den USA ist ein breiter Preisrückgang im Gang: Warmband kostete 891 US-Dollar (755 Euro) je 1.000 kg am 22. September. Das war ein Minus von 129 Dolla...

Kaufzurückhaltung prägt aktuelle Stahlpreisentwicklung

Der Geschäftsausblick für die über die Hochofen-Konverter-Route produzierenden Flachstahlerzeuger trübt sich ein. Ursache ist das Verarbeitende Gewerbe, wo sich das Wachstum verlangsamt hat. Entsprechend sinkt der Spotpreis für warmgewalzten Stahl auf 575 Euro je Tonne. In Deutschland liegen die Verkaufspreise für Warmband laut einem Käufer bei 580 Euro. Ein Stahlwalzwerk in der Benelux-Region soll für 560 Euro pro Tonne ab Werk verkauft haben, meldet F astmarkets . Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das Verarbeitende Gewerbe sank in Deutschland überraschend auf 48,5 Punkte. Konjunkturbeobachter hatten mit 50 Punkten gerechnet. "Im Verarbeitenden Gewerbe bahnt sich Ungemach an", kommentiert der Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank . Man solle sich nicht allzu große Hoffnungen machen, dass es kurzfristig wieder aufwärts gehe. In der deutschen Industrie Deutschland seien die Auftragseingänge "eingebrochen", in der französischen sei sie "deutlich zurückgegang...

Warmband-Spotpreis dürfte auf 615 €/Tonne weitersteigen

Die Stahlpreisentwicklung für Warmband steigt aus der Sicht der Stahlwerke frustrierend langsam, und liegt der Spotpreis aktuell bei 585 Euro je Tonne. Eine Analyse der Preisentwicklung zeigt einen Anstieg auf 615 Euro an "Marktteilnehmer berichten überwiegend von verhaltener Nachfrage", meldet Fastmarkets . Stahlwerke können ihre Forderungen von 600-630 Euro nicht durchsetzen. Sie brauchen Orders, um ihre Auftragsbücher für die Oktober-Produktion zu füllen. Der Warmbandpreis stieg zwischen 18. Juli und 11. August 2025 schnell von 535 Euro auf 575 Euro. Seitdem hat sich die Preisentwicklung abgeflacht. Unter dem Strick erhöhte sich der Spotpreis in den vergangenen fünf Wochen lediglich um 10 Euro je Tonne. Ein schneller Anstieg, gefolgt von einem langsamen Anstieg ist ein gängiges Preismuster (Spike and Channel), wobei sich die Erhöhungen in beiden Phasen entsprechen. Demzufolge dürfte der Warmbandpreis bis Mitte/Ende Oktober auf 615 Euro langsam weitersteigen.

Stahlpreis Prognose: Preise steigen langsam

Bild
Die Stahlpreisentwicklung wird nach Einschätzung von Metallexperten im September weder merklich steigen noch fallen und sich in den verbleibenden ber-Monaten moderat erhöhen. Aktuell kostet warmgewalzter Stahl 575 Euro je Tonne ex-works Ruhr. Infolge des Anfang 2026 in Kraft tretenden CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) setzen Stahlhersteller darauf, die Preise zu erhöhen. Wer Stahl aus Asien ordert, bekommt ihn im Januar 2026 geliefert und läuft wegen der schwebenden CBAM-Ausgestaltung Gefahr, hohe Preisaufschläge zu zahlen. "Europäische Stahlwerke haben ein Zeitfenster, um die Preise zu erhöhen. Sie dürfen aber nicht zu hoch gehen. Sonst könnten die Käufer die Risiken abwägen und sich dennoch für Importe entscheiden“, sagt ein ein Käufer zu  Fastmarktes . Im Vergleich zu dem Anstieg des Warmbandpreises von 535 Euro auf 580 Euro zwischen Mitte Juli und Anfang September 2025 dürften daher weitere Erhöhungen moderat ausfallen. Käufer verweisen auf ausreichende Lagerbestände und d...