2019

20.12.19

Aktuelle Stahlpreise für Betonstahl stabil

Der Stahlpreis für Betonstahl aus nordeuropäischer Produktion lag bei 470-490 Euro je Tonne per 18. Dezember 2019. In der Woche zuvor waren es 475-485 Euro. Die Vergrößerung der Preisspanne ist ein Indiz dafür, dass wegen der Ferienzeit wenig gehandelt wird.

19.12.19

Warmbandpreise steigen, viel los vor Weihnachten

Stahlpreisentwicklung Warmband von Januar bis Dezember 2019

Auf dem deutschen Stahlmarkt steige die Zuversicht mit Blick auf die Stahlnachfrage und die Verkaufszahlen, berichtet die Metallberatungsgesellschaft "MEPS". Derweil klettert der Warmbandpreis für Nordwesteuropa auf den höchsten Stand seit Anfang Oktober 2019.

17.12.19

Warmbandpreis klettert wegen Output-Kürzungen nach oben

Die Stahlpreise machen kurz vor Weihnachten einen Satz nach oben. Warmband aus nordwesteuropäischen Hochöfen verteuert sich auf 436 Euro je Tonne ab Werk, meldet "Argus". Die Sache hat allerdings einen Haken.

13.12.19

Thyssenkrupp streicht 1.200 Stellen

Thyssenkrupp plant 1.200 Arbeitsplätze in Bochum abzubauen. Auf betriebsbedingte Kündigungen will der Konzern verzichten. Zwei kleinere Stahlwerke sollen geschlossen werden. Unter ihnen ist eine Warmbandanlage, deren Produktion nach Duisburg verlagert werden soll.

11.12.19

Warmband Europa: Stahlpreise in Aufwärtsbewegung

Stahlpreisentwicklung Warmband Nordwesteuropa 4. Quartal 2019

Der Stahlpreis für Warmband (Hot-Rolled Coil, HRC) bewegt sich, wenn auch sehr langsam, nach oben. In Deutschland, den Niederlanden und Belgien wechselten warmgewalzte Erzeugnisse im Schnitt für 433,08 Euro je Tonne die Besitzer, meldet "Fastmarkets". Am 5. Dezember waren es 431,63 Euro.

10.12.19

Stahlpreise für LME-Kontrakte klettern nach oben

An der Londoner Metallbörse (LME) klettert der Exportpreis für Stahlschrott mit Destination Türkei auf den höchsten Stand seit vier Monaten. Der Kontrakt notiert bei 292 US-Dollar je Tonne – nach 262 Dollar Ende November und 239 Dollar Ende September. Der Stahlpreis für Betonstahl aus der Türkei steigt auf 445,50 Dollar (3-Monatshoch).

06.12.19

Warmband: Stahlpreis steigt über 430 Euro je Tonne

Der Stahlpreis für Warmband in Deutschland, den Niederlanden und Belgien lag bei 431,63 Euro je Tonne per 5. Dezember 2019. Hierbei handelt es sich um den Durchschnittspreis, zu dem bestätigte Transaktionen stattfanden. Ermittelt wird er ab sofort täglich von "Fastmarkets".

04.12.19

Warmband Europa: ArcelorMittal erhöht Verkaufspreise um 40€

ArcelorMittal erhöht seine Verkaufspreise für Flachstahlerzeugnisse um 40 Euro je Tonne. Dadurch ergibt sich für den deutschen Stahlmarkt ein Warmbandpreis (Hot-Rolled Coil) von 450 Euro je Tonne. Dieser Verkaufspreis gilt ab sofort für Lieferungen im 1. Quartal 2020. In Italien geht der Branchenprimus auf 430 Euro hoch.

Stahlschrottpreise klettern nach oben

Auf dem Stahlschrottmarkt geht es zur Sache: Auf erhebliche Abschläge im September und Oktober folgte ein kräftiger Anstieg der Stahlschrottpreise im November. Die Musik spielt auf dem Exportmarkt. Der inländische Schrottbedarf der Stahlwerke ist zweitrangig. Neue Drohungen gegen die Autoindustrie aus Washington tragen dazu bei, dass die Schrottnachfrage der Flachstahlproduzenten gedämpft bleiben dürfte.

03.12.19

Warmband Europa: Stahlpreis steigt um 10 Euro auf 422 Euro

Der Stahlpreis für Warmband beträgt in Deutschland, Benelux, Frankreich und dem restlichen Nordwesteuropa 422 Euro je Tonne per 2. Dezember 2019. Damit ist der von "Argus" ermittelte durchschnittliche Verkaufspreis, der auf bestätigten Transaktionen zwischen Käufern und Verkäufern beruht, um 10 Euro höher als Mitte November 2019.

28.11.19

Bauboom verankert Betonstahlpreise bei 465-480 Euro

Die Stahlpreise für Betonstahl gehen auseinander. In Nordeuropa tritt der Betonstahlpreis die zweite Woche in Folge bei 475-485 Euro je Tonne auf der Stelle. In Südeuropa kommt es zu einem Anstieg. Hier verteuert sich Betonstahl um 10-15 Euro auf 465-480 Euro, meldet "Fastmarkets".

27.11.19

Käufer trotz Gefahr steigender Stahlpreise zurückhaltend

"Der deutsche Markt für Walzerzeugnisse ist ruhig. Den Stahlherstellern fehlt es aufgrund der deutlich reduzierten Aktivitäten in der Autoindustrie an Aufträgen", berichtet "MEPS" (Stand: 20.11.2019). Die Lagerbestände der Stahl-Service-Center würden sich zwar allmählich verringern. Allerdings seien die Lager im Verhältnis zu der schwachen Stahlnachfrage immer noch zu hoch, so die die Metallberatungsgesellschaft.

26.11.19

Stahlpreise bleiben mit 410-425 € hinter Erwartungen zurück

Die Stahlpreise für Warmband aus europäischen Hochöfen liegen aktuell bei 410-425 Euro je Tonne. Große europäische Stahlproduzenten wollen für 430-450 Euro verkaufen, können sich damit aber bisher nicht durchsetzen. Zwar sehen die Hüttenbetreiber einen Silberstreifen am Horizont steigen. Einen merklichen Anstieg der Stahlpreisentwicklung 2020 erschwert jedoch die auf wackligen Beinen stehende deutsche Industrie.

25.11.19

Verarbeitendes Gewerbe erschwert Erholung der Stahlpreise

"Das Verarbeitende Gewerbe verharrt jedoch weiter in der Rezession", stellt das ifo-Institut fest. Die Stahlnachfrage der hiesigen Unternehmen wird demzufolge nicht so schnell anspringen. Damit führt der einzige Weg zu einem substanziellen Anstieg der Stahlpreise über einen Lageraufbau und/oder einer Angebotsverknappung durch das Abschalten von Hochöfen. Stahlproduzenten können sich nicht durchsetzen den Verkaufspreis für Warmband auf 450 Euro anzuheben.

22.11.19

Tiefe Einkaufspreise für Stahl

Das Verarbeitende Gewerbe ächzte zuletzt unter rückläufigen Verkaufspreisen. Dies führte wiederum dazu, dass die Unternehmen die Einkaufspreise für Rohstoffe und Stahl gedrückt haben. Kurzfristige sieht es nach einer Besserung der Lage aus. In der langen Sicht hängen jedoch niedrige Wachstumsraten wie eine Gewitterwolke über der Wirtschaft.

21.11.19

Aktuelle Stahlpreise Warmband 19./20. November 2019

Die Stahlpreise für warmgewalzten Stahl (Hot-Rolled Coil) sind dabei sich zu erholen. Ein deutscher Stahlproduzent habe einen Verkaufspreis von 430 Euro je Tonne durchgesetzt, meldet "Argus". Ferner teilt der Rohstoffdienst mit, dass sich der durchschnittliche Warmband-Verkaufspreis in Nordwesteuropa in den letzten Tagen von 412 Euro auf 414,50 Euro erhöhte habe.

Stahlpreisentwicklung Warmband Nordwesteuropa sinkt 2019 deutlich

20.11.19

Stahlverarbeitende Industrie: Springt Ampel von Gelb auf Grün?

Der Automarkt in Europa hat im Oktober das stärkste Wachstum seit zehn Jahren verbucht. Damit scheinen die Zeiten, in denen die Automobilindustrie die Stahlnachfrage bremst, vorbei. Im zweiten Quartal 2019 war das noch anders. Die Autoindustrie befand sich in einer Abwärtsspirale. Dies habe laut dem Stahlverband Eurofer zu einer deutlichen Verlangsamung des Produktionswachstums in den stahlverarbeitenden Sektoren geführt.

19.11.19

Aktuelle Betonstahlpreise je Tonne (1.000 kg) im November 2019

Stahlpreisentwicklung Betonstahl Nordeuropa von Oktober 2018 bis November 2019

Der Anstieg der Stahlpreise auf dem nordeuropäischen Betonstahlmarkt setzt sich fort. Betonstahl kostete 475-485 Euro je Tonne per 13. November 2019, meldet "Fastmarkets" Das waren 10 Euro mehr gegenüber der Vorwoche und 15 Euro mehr als Ende Oktober. Rückenwind kommt vom Stahlschrottmarkt.

18.11.19

Stahlschrottpreis Deutschland: E3 klettert auf €230

Die Lage auf dem deutschen Stahlschrottmarkt hat sich im November spürbar verbessert. Stahlwerke kaufen schweren Stahlschrott (E3) für 225-235 Euro je Tonne, meldet "Fastmarkets". Damit ist der Stahlschrottpreis 15% höher gegenüber Mitte Oktober, als die Preisspanne bei 195-205 Euro war.

17.11.19

Warmband-Stahlpreise in Europa und USA gleichen sich an

In Deutschland, Frankreich und Benelux hergestelltes und ausgeliefertes Warmband kostete 427 Euro je Tonne per 11. November 2019, meldet "Steel Benchmarker". Das waren 4 Euro weniger als Ende Oktober 2019. Der US-Warmbandpreis lag bei 567 US-Dollar (515 Euro). Er hat sich beinahe halbiert, nachdem Hamsterkäufe wegen Trumps-Stahlzöllen den Warmbandpreis Mitte 2018 auf 1.006 Dollar (860 Euro) hochgetrieben hatten.

16.11.19

Warmband Europa: Stahlpreis vor Anstieg auf 440-450 Euro


ErzeugnisRegionStahlpreis1 WocheDatumQuelle
WarmbandWesteuropa412 Euro-1 Euro15.11.19Argus
WarmbandNordeuropa420-425 Euro+5 Euro15.11.19Fastmarkets
WarmbandWesteuropa427 Euro-1 Euro11.11.19Steel Benchmarker

Die Stahlpreise für Warmband stehen Ende November 2019 vor einem deutlichen Anstieg. Aktuell kosten warmgewalzte Erzeugnisse 412-427 Euro je Tonne ab Stahlwerk (ex-works). In wenigen Tagen dürften es 440-455 Euro sein. Wegen leergefegten Lagern haben Stahlproduzenten wie ArcelorMittal und Thyssenkrupp gute Aussichten die hochgesetzten Verkaufspreise bei künftigen Geschäftsabschlüssen auch tatsächlich durchzusetzen.

15.11.19

Die deutsche Industrie stabilisiert sich

"Im besten Fall sehen wir in 2020 weltweit eine Seitwärtsentwicklung der Automobilproduktion", sagt Finanzvorstand Wolfgang Schäfer von Continental. Der drittgrößte Automobilzulieferer rechnet nicht damit, dass sich weltweite Automobilproduktion in den nächsten fünf Jahren beleben wird.

14.11.19

Warmband Europa: Stahlpreis steigt auf 425 Euro je Tonne

Der Stahlpreis für warmgewalzten Stahl konnte in dieser Woche trotz geringen Transaktionsvolumen etwas zulegen. Warmband kostete in Deutschland, den Niederlanden und Belgien 420-425 Euro je Tonne per 13. November 2019. In der Vorwoche lag die Preisspanne bei 415-425 Euro. Darüber hinaus meldet "Fastmarkets", dass die Käufer inzwischen bereit seien 430 Euro zu akzeptieren.

Stahlpreisentwicklung Warmband Nordwesteuropa November 2018 bis November 2019

13.11.19

ArcelorMittal setzt Hochofen in Krakau außer Betrieb

"Da sich die Situation auf dem Stahlmarkt weiter verschlechtert und die Aussichten weiterhin eingetrübt sind, haben wir leider keine andere Wahl, als den Hochofen in Krakau vorübergehend außer Betrieb zu setzen", sagt Geert Verbeeck, ArcelorMittal-Chef in Polen. Damit wächst die Sorge unter den Stahlarbeitern von Thyssenkrupp, dass auch ihr Arbeitgeber die Produktion aussetzen wird.

12.11.19

Stahlhersteller wollen sich nicht auf tiefe Preise festnageln

Die Stahlpreise für Stahlkontrakte sind trotz optimistischen Konjunkturerwartungen am fallen. Der an der Londoner Metallbörse (LME) gehandelte Stahlschrottkontrakt sinkt auf 260 US-Dollar je Tonne. Er entfernt sich damit von dem am 7. November 2019 bei 269 Dollar markierten 2-Monatshoch. LME-Betonstahl fällt von 423,50 Dollar auf 419 Dollar. An der Rohstoffbörse in Shanghai fällt der meistgehandelte Januar-2020-Betonstahlkontrakt in in drei Handelstagen von 3.444 Yuan auf 3.368 Yuan.

11.11.19

Warmband Europa: Flutet Ilva bald so wie die Chinesen?

Die Stahlpreise am Spotmarkt und bei börsengehandelten Stahlkontrakten spreizen sich auf. So sank der durchschnittliche Verkaufspreis für warmgewalzten Stahl in Deutschland, Frankreich und Benelux zuletzt mit 412,50 Euro je Tonne auf ein neues Tief, meldet "Argus". Die Zukunft des Ilva-Stahlwerkes ist ungewiss. Gewiss scheint nur, dass die Kapazitäten dort aufrechterhalten werden, was einen Anstieg der Stahlpreise erschwert.

08.11.19

TKA: Hochöfen in Duisburg stehen nicht zur Disposition

Thyssenkrupp dementiert Gerüchte, wonach man kurz davor stehe, die Produktion eines Hochofens in Duisburg zu stoppen. "Derzeit ist nicht geplant, einen unserer Hochöfen abzuschalten", sagt ein Unternehmenssprecher gegenüber "Argus". Sie könnten auch die Produktion ihrer vier Hochöfen drosseln, statt einen komplett abzuschalten, meinen Marktteilnehmer.

07.11.19

Warmband Europa 420 Euro / Warmband USA 557 Dollar

Der Stahlpreis für warmgewalzten Stahl (Hot-Rolled Coil) ist in Nordeuropa per 6. November 2019 mit 415-425 Euro pro Tonne unverändert gegenüber der Vorwoche. In Südeuropa geht es um 5 Euro auf 385-400 Euro bergauf, wie aktuelle Preismeldungen von Fastmarkets/Metal Bulletin zeigen.

Stahlpreisentwicklung Betonstahl von Oktober 2018 bis November 2019 grafisch dargestellt

06.11.19

Überraschendes Auftragsplus in deutscher Industrie

Stahlproduzenten haben eine gute Gelegenheit die Verkaufspreise anzuheben. Hintergrund ist ein überraschend deutliches Auftragsplus in der deutschen Industrie und der sich abzeichnende Ausstieg ArcelorMittals aus dem italienischen Stahlwerk Ilva. "Europäische Stahlhersteller, Händler und Walzwerke bereiten sich auf Preiserhöhungen vor", meldet Argus

05.11.19

Stahlpreis Prognose 2020: 430-460 Euro/Tonne für Warmband

Stahlpreisentwicklung Warmband Westeuropa bis November 2019 mit Stahlpreis Prognose 2020

Eine Bodenbildung bei den Stahlpreisen für Warmband gefolgt von einem Anstieg dürfte sich noch einige Wochen hinziehen. Zwar haben die Stahlproduzenten ihren Ausstoß durch das Abschalten von Hochöfen verringert. Das Produzierende Gewerbe kommt aus dem Tal der Tränen jedoch nicht heraus. Das einzige Fünkchen Hoffnung: Die US-Regierung deutet an, auf Strafzölle gegen EU-Autohersteller verzichten zu wollen.

04.11.19

Stahlschrottpreisentwicklung Deutschland: Talfahrt geht weiter

Zwei deutsche Stahlwerke haben sich für November Stahlschrott für 15 Euro je Tonne günstiger gesichert als im Oktober. "Andere Hüttenbetreiber gaben an, dass sie versuchen werden, ähnliche Reduzierungen zu erreichen, wenn sie nächste Woche Verhandlungen aufnehmen", berichtet Argus. Ob ihnen das gelingt, ist wegen steigenden Stahlschrott-Exportpreisen fraglich.

01.11.19

30.10.19

Warmband Europa: 416 Euro Nov. 19 - nach 450 Euro Okt. 19

Stahlpreisentwicklung warmgewalzte Stahlerzeugnisse in Deutschland, Frankreich und Benelux von November 2018 bis Oktober 2019

Der Stahlpreis für Warmband steht kurz davor unter die Marke von 400 Euro je Tonne zu sinken. In Deutschland, Frankreich und Benelux, dem nordwesteuropäischen Kernmarkt, kostet Warmband aktuell 416 Euro je Tonne, meldet Argus. Vor einem Monat waren es 450 Euro, vor einem Jahr deutlich mehr als 500 Euro. Ein Warnschuss kommt von Volkswagen.

29.10.19

E3 Stahlschrottpreis sinkt 30 Euro auf 195-205 Euro/Tonne

"Die Talfahrt der Stahlschrottpreise hat sich im Oktober ungebremst fortgesetzt", meldet Euwid Recycling und Entsorgung. Der Stahlschrottpreis für E3 Schwerschrott lag in Deutschland laut Fastmarkets Mitte Oktober 2019 bei 195-205 Euro je Tonne bis Lieferung Stahlwerk. Das waren 30 Euro je Tonne weniger als im September 2019.

28.10.19

Betonstahl Nordeuropa: Stahlpreis etwas leichter bei 455-475 Euro

Betonstahl-/Stahlschrottpreise
Der Stahlpreis für Betonstahl aus nordeuropäischer Produktion lag zuletzt bei 455-475 Euro je Tonne, meldet "Fastmarkets". Das war etwas weniger gegenüber Mitte Oktober, als die Preisspanne bei 460-475 Euro gelegen hatte. Höhere Kosten für Stahlschrott könnten im November zu einem Anstieg der Betonstahlpreise führen. Vorerst bleibe der Betonstahlmarkt allerdings von einem Angebotsüberhang und einer trägen Nachfrage geprägt, berichtet das Portal.

25.10.19

Lage im Verarbeitenden Gewerbe stabilisiert sich

Stahlpreis Warmband und ifo-Geschäftsklimaindex Verarbeitendes Gewerbe im Vergleich

Das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe hat sich Oktober zum ersten Mal seit über einem Jahr wahrnehmbar aufgehellt. Damit steigen die Chancen, dass es auch bei der Stahlpreisentwicklung zu einer Trendwende kommt. Beide Erholungen stehen auf wackligen Beinen. Es dürfte noch den einen oder anderen Rückschlag geben, bevor es aufwärts geht.

24.10.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Donnerstag, 24. Oktober 2019

Der Stahlpreis für Warmband hat immer noch keinen Boden gefunden. In Nordeuropa kostete Warmband 425-430 Euro je Tonne per 23. Oktober 2019. Das war zwar identisch mit dem Preisniveau vom 16. Oktober 2019. Man rechne aber damit, dass die Stahlproduzenten eine weitere Senkung auf 415-420 Euro akzeptierten, berichtet Fastmarkets/Metal Bulletin aus Insider-Kreisen.

23.10.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Mittwoch, 23. Oktober 2019

"Die Stahlpreise für Flachstahl fallen in Deutschland weiter", berichtet die Metallberatungsgesellschaft MEPS. Neben dem Automobilsektor sei der Maschinenbau unter Druck. "Der Rückgang der Stahlnachfrage hinterlässt große Lücken in den Auftragsbüchern der Hüttenbetreiber. Stahlhersteller bieten Preisnachlässe, um Umsatz zu machen", so MEPS.

22.10.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Dienstag, 22. Oktober 2019

Der Stahlschrottpreis für schweren E3 Schwerschrott lag Mitte Oktober 2019 bei 225-235 Euro je Tonne bis Lieferung Stahlwerk. Damit ist Schwerschrott mit einer Materialstärke von mindestens 6 Millimeter für die Hüttenbetreiber um 30 Euro je Tonne günstiger zu beziehen als im September, berichtet Fastmarkets.

21.10.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 21. Oktober 2019

Europäische Stahlhersteller mischen mehr Stahlschrott bei, um ihren Verbrauch von teurem Eisenerz zu drosseln. Bei der Stahlproduktion über die Hochofenroute würden viele Hüttenbetreiber die bei 20% liegende obere Grenze für Stahlschrott inzwischen ausnutzen, meldet Argus.

18.10.19

Aktuelle Stahlpreise Warmband je Tonne - Westeuropa/USA

Grafischer Vergleich sinkender Stahlpreis für Warmband mit sinkendem ifo-Geschäftsklimaindex

Der Stahlpreis für Warmband sinkt im Herbst auf den tiefsten Stand seit drei Jahren. Der 5 Millimeter dicke und 1200-1500 Millimeter breite Stahl kostet in Deutschland, Frankreich und Benelux 440 Euro je Tonne per 14. Oktober 2019, meldet Steel Benchmarker. In den USA bricht der Warmbandpreis erdrutschartig ein. Der Preisunterschied zu europäischen Warmband schmilzt trotz Trumps Strafzöllen auf 78 Euro je Tonne.

17.10.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Donnerstag, 17. Oktober 2019

Der Stahlpreis für Warmband lag in Nordeuropa bei 425-430 Euro je Tonne per 16. Oktober 2019. "Die Nachfrage ist schwach, und es gibt keine Anzeichen einer Erholung in diesem Jahr", zitiert Fastmarkets einen Händler. Viele Käufer fürchten in ein fallendes Messer zu greifen, sollten sie jetzt schon ihre Lagerbestände aufstocken. Laut Marktteilnehmern ist es möglich, dass die Warmbandpreise weiter fallen.

16.10.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Mittwoch, 16. Oktober 2019

Deutschlands Wirtschaftswachstum wird sich mehr als verdoppeln. Zu diesem Ergebnis kommt der Internationale Währungsfonds (IWF). Demnach wird die deutsche Wirtschaft 2019 ein Wachstum von 0,5% erzielen und 2020 von 1,3%. Der deutsche Staat habe Spielraum seine Ausgaben zu erhöhen, um das Wachstum anzuschieben, sagt der IWF.

15.10.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Dienstag, 15. Oktober 2019

Auf dem Betonstahlmarkt zeichnet sich ein Ende Abwärtsspirale ab. Der Betonstahlpreis in Nordeuropa lag per 9. Oktober 2019 unverändert bei 460-475 Euro je Tonne. "Wir haben endlich einen Anstieg der Schrottpreise gesehen, weshalb ich davon ausgehe, dass wir keine weiteren Rückgänge bei den Preisen für Betonstahl und Walzdraht sehen werden", zitiert Fastmarkets einen Händler.

Stahlpreisentwicklung Betonstahl Nordeuropa grafisch dargestellt bis Oktober 2019

14.10.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 14. Oktober 2019

Der Stahlpreis für Warmband aus nordwesteuropäischer Produktion sank in der letzten Woche um 17 Euro auf 429,50 Euro. Hintergrund sei ein "exzessiver Lagerabbau" potenzieller Käufer, berichtet Argus. Es gebe allerdings Anzeichen, dass die Lage auf dem Stahlmarkt nahe dem Tiefpunkt sei. Europäische Stahlproduzenten hätten lange genug Geld verloren und versuchten den Markt zu stabilisieren.

11.10.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Freitag, 11. Oktober 2019

Die Bandstahlpreise haben zu Beginn des 4. Quartals 2019 ihre Talfahrt fortgesetzt. Warmgewalzter Stahl aus nordeuropäischen Hochöfen verliert 10 Euro auf 440-445 Euro je Tonne ab Werk per 9. Oktober 2019. In Deutschland würden Stahlproduzenten bei größeren Bestellungen mit dem Verkaufspreis auf 425-430 Euro runtergehen, meldet "Fastmarkets". Bisher seien zu diesem Preis aber keine Transaktionen berichtet worden.

Stahlpreisentwicklung Warmband Nordwesteuropa Januar bis Oktober 2019

10.10.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Donnerstag, 10. Oktober 2019

Thyssenkrupp will Stellen streichen
"Zur Wahrheit gehört, dass es in einigen Bereichen nicht ohne signifikanten Stellenabbau gehen wird", heißt es in einem Schreiben der neuen Thyssenkrupp-Chefin Martina Merz an die Belegschaft. Laut Personalvorstand Oliver Burkhard soll es betriebsbedingte Kündigungen nur in Ausnahmefällen geben. Insider-Kreisen zufolge plant Thyssenkrupp 6.000 Stellen zu streichen, davon 4.000 in Deutschland.

07.10.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 7. Oktober 2019

Ein großer deutscher Stahlhersteller habe einem Kunden warmgewalzten Stahl für 445 Euro je Tonne ab Werk angeboten. Stahl-Service-Center gingen nun davon aus, von italienischen Produzenten sowie mittelgroßen Stahlherstellern aus dem Benelux-Raum niedrigere Stahlpreise eingeräumt zu bekommen, berichten die Stahlexperten von "Argus".

04.10.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Freitag, 4. Oktober 2019

Stahlpreisentwicklung Betonstahl Nordeuropa von Oktober 2018 bis Oktober 2019 grafisch dargestellt

Der Stahlpreis für Betonstahl aus nordeuropäischer Produktion sinkt auf 460-475 Euro je Tonne per 2. Oktober 2019. Ende September kostete der Langstahl mit 470-490 Euro etwas mehr. Der Rückgang rühre hauptsächlich von niedrigeren Preisen für Eisenschrott her, meldet Fastmarkets/Metal Bulletin. Anfang 2019 war Betonstahl mit 540-560 Euro noch wesentlich teurer.

02.10.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Mittwoch, 2. Oktober 2019

Grafik Stahlpreise Warmband Nordwesteuropa von November 2018 bis Oktober 2019

Der Stahlpreis für in Deutschland, Frankreich und Benelux hergestelltes Warmband liegt aktuell bei 449,50 Euro je Tonne. In Italien kostet warmgewalzter Stahl 421 Euro ab Stahlwerk. Aus der Türkei lässt sich Warmband für 420-430 Euro fob beziehen, während aus Indien importiertes Warmband für 420 Euro cfr Antwerpen verfügbar ist. (Quelle: Argus)

01.10.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Dienstag, 1. Oktober 2019

Die Stahlschrottpreise sind im Herbst am purzeln. An der Londoner Metallbörse fiel der Kontrakt für homogenen Eisen- und Stahlschrott (Heavy Melting Steel, HMS 1/2) im September von 282 US-Dollar auf 238 Dollar je Tonne. Schrottsammler erhalten für Mischschrott lediglich 50 Euro (Sorte 2: 30 Euro), für Scherenschrott 80 Euro.

30.09.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 30. September 2019

Dillinger Hüttenwerke und Saarstahl wollen in den nächsten drei Jahren 1.500 Arbeitsplätze abbauen. Auf betriebsbedingte Kündigung soll jedoch verzichtet werden. Der Fokus liegt darauf eine Einigung mit den Arbeitnehmervertretern herbeizuführen. "Die Stahlindustrie in Europa befindet sich in einer konjunkturellen und - was schwerer wiegt - in einer langanhaltenden strukturellen Krise", sagt die Stahl-Holding-Saar.

26.09.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Donnerstag, 26. September 2019

Warmband zum Schleuderpreis
Auf dem Stahlmarkt kursiert eine Meldung, wonach sich ein EU-Abnehmer Warmband zu extrem günstigen Konditionen gesichert hat. Demnach soll er an einem russischen Stahlproduzenten weniger als 400 Euro je Tonne cif bis italienischer Hafen bezahlt haben, meldet "Argus". Zum Vergleich: Der Stahlpreis für Warmband aus Deutschland, Frankreich und Benelux lag zuletzt bei 451 Euro je Tonne, der für italienisches bei 430 Euro.

24.09.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Dienstag, 24. September 2019

Ein rasche Trendwende hin zu einer besseren Lage auf dem Stahlmarkt ist so gut wie ausgeschlossen. Hintergrund ist die prekäre Lage des Verarbeitenden Gewerbe, also jenem Teil der Industrie, der federführend für die Stahlnachfrage ist. Der Einkaufsmanager-Index (PMI) sinkt auf ultraniedrige 41,4 Punkte, melden Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik und die Beratungsgesellschaft IHS Markit. Das ist der tiefste Stand seit zehn Jahren.

19.09.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Donnerstag, 19. September 2019

Die Stahlpreise fallen weiter: In Deutschland, Frankreich und Benelux hergestelltes Warmband ist aktuell für 456,50 Euro je Tonne beziehbar, berichtet Argus. Importiertes Warmband kostet in Südeuropa 415-430 Euro cfr – nach 430-445 Euro in der Vorwoche, laut Fastmarkets.

Stahlpreis Entwicklung je Tonne Warmband Westeuropa 2019

16.09.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 16. September 2019

Der Stahlpreis für Warmband setzt seine Talfahrt fort. "Die Nachfrage ist schwach, und ich spreche über die Nachfrage sowohl von Händler als auch von Endverwendern. Dies ist ein Problem in ganz Europa und weltweit", zitiert Fastmarkets einen italienischen Stahlhändler. In Nordwesteuropa hergestelltes und ausgeliefertes Warmband kostete zuletzt 459 Euro je Tonne, meldet Argus.

13.09.19

Aktuelle Stahlpreise je Tonne (1.000 kg) im September 2019

Die Talfahrt der Stahlpreise setzt sich fort: In Deutschland, Frankreich und Benelux hergestelltes und ausgeliefertes Warmband kostete 471 Euro je Tonne per 9. September 2019, meldet Steel Benchmarker. Damit lag der Warmbandpreis 5 Euro niedriger als am 26. August 2019. Auf dem US-Stahlmarkt sank der Warmbandpreis um 8 US-Dollar auf 636 Dollar. Der mit Abstand wichtigste Kunde der Stahlindustrie, das Verarbeitende Gewerbe, kriselt auf beiden Seiten des Atlantiks.

Sinkende Stahlpreisentwicklung Warmband Westeuropa 2018-2019 grafisch dargestellt

12.09.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Donnerstag, 12. September 2019

Aktueller Stahlschrottpreis
Der Stahlschrottpreis fällt zu Monatsbeginn sturzbachartig von 282 US-Dollar (254 Euro) auf 249 Dollar (226 Euro) je Tonne. Der an der Londoner Metallbörse (LME) gehandelte Kontrakt, der die Preisentwicklung von homogenen Eisen- und Stahlschrott (Heavy Melting Steel, HMS 1/2) abbildet, notierte zu Jahresbeginn bei 300 Dollar (263 Euro). Seitdem hat er 17% verloren.

11.09.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Mittwoch, 11. September 2019

Stahlproduzenten verdienen schlecht
Der Unterschied zwischen den Stahlverkaufspreisen und den Bezugspreisen für Eisenerz zeigt, wie schwer es die Stahlproduzenten haben Geld zu verdienen. Aktuell erlösen Hersteller wie ArcelorMittal und Salzgitter auf ihren Stammmärkten im Nordwesten Europas für warmgewalzten Stahl 460-470 Euro je Tonne. Eisenerz mit einem Gehalt von 62% kostet 91 US-Dollar je Tonne. Bei einem Euro-Umrechnungskurs von 1,10 US-Dollar liegt der Bezugspreis für Eisenerz damit bei 83 Euro.

10.09.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Dienstag, 10. September 2019

Deutschlands Rohstahlproduktion lag in den ersten sieben Monaten des Jahres um 5,3% niedriger gegenüber dem Vorjahreszeitraum, teilt die Wirtschaftsvereinigung Stahl mit. Die Ausbringungen von warmgewalzten Erzeugnissen sanken um 5,4%. Der mittlere Stahlpreis für Warmband aus Nordwesteuropa sank laut Preisermittlungen von Argus seit Januar von 515 Euro auf zuletzt 462 Euro je Tonne.

09.09.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 9. September 2019

Entwicklung Stahlpreis warmgewalzter Stahl in Euro je Tonne (1.000 kg) grafisch dargestellt

Obwohl die EU-Kommission Stahlimporteuren mit einer Quotenregelung für die Türkei Knüppel zwischen die Beine wirft, fallen die Stahlpreise weiter. Warmgewalzter Stahl aus Deutschland, Frankreich und Benelux kostete zuletzt 462 Euro je Tonne ab Werk. Das ist der niedrigste Stand seitdem man die mit der Preiserhebungen des a im November 2018 begonnen habe, meldet Argus.

04.09.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Mittwoch, 4. September 2019

"Die Stahlwerke bekommen ihren Stahl – vor allem Flachstahl für die Automobilindustrie – immer schlechter abgesetzt und müssen Preiszugeständnisse machen, was die Schrottnachfrage sinken lässt und den Abwärtsdruck auf die Schrottpreise erhöht", zitiert Euwid Recycling und Entsorgung einen Schrotthändler.

03.09.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Dienstag, 3. September 2019

Deutschlands Industriesektor steckt tief im roten Bereich. Ein spürbarer Anstieg der Stahlnachfrage dürfte damit ausfallen. "Im momentanen Umfeld waren die Industrieunternehmen verständlicherweise bemüht, ihre Lagerbestände so gering wie möglich zu halten", heißt es im aktuellen Einkaufsmanager-Bericht von des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) und IHS Markit.

29.08.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Donnerstag, 29. August 2019

Der Stahlpreis für warmgewalzten Stahl in Nordeuropa liegt aktuell bei 465-480 Euro je Tonne, meldet Fastmarkets Die Transaktionspreise für Warmband dürften in den kommenden Wochen aufgrund von höheren Handelsumsätzen steigen. Allerdings dürfte jedweder Preisanstieg wegen der schwachen Stahlnachfrage kurzlebiger Natur sein, erläutert das Rohstoffberatuntgsunternehmen.

26.08.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 26. August 2019

Die Chancen einer spürbaren Erholung der Stahlnachfrage gespeist aus der Industrie schmelzen dahin, wie ein in der Sonne stehender Eisbecher. Der ifo-Geschäftsklimaindex sinkt auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren. Wie so oft in den letzten Monaten fällt der Rückgang stärker aus als von Ökonomen erwartet.

24.08.19

Stahlpreise und Stahlindustrie in Bedrängnis

Deutsche Stahlproduzenten erlösen für warmgewalzten Stahl (Hot-Rolled Coil, HRC) aktuell 460 Euro je Tonne, meldet der Rohsstoffdienst "Argus". Es gebe schwache Anzeichen, dass sich sich die Nachfrage nach Automobilien erholt. Eine Rezession wird aber aller Voraussicht nicht mehr verhindert werden können. Die Bundesregierung rechnet für das dritte Quartal 2019 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP), berichtet der "Spiegel". Weil das BIP bereits zwischen April und Juli schrumpfte, befände sich Deutschland dann in einer Rezession.

23.08.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Freitag, 23. August 2019

Der angeschlagene Thyssenkrupp-Konzern erwägt sich den Stahlhändler Klöckner & Co. einzuverleiben. "Das Vorhaben ist sehr konkret und hat gute Chancen, umgesetzt zu werden", berichtet das Handelsblatt aus dem Umfeld der Verhandlungen. Darüber hinaus steht nach der geplatzten Fusion zwischen der Stahlsparte von Thyssenkrupp und den europäischen Stahlwerken von Tata die Schaffung einer "Deutschen Stahl AG" wieder im Raum.

22.08.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Donnerstag, 22. August 2019

ArcelorMittal erhöht Warmbandpreis
ArcelorMittal erhöht in Deutschland seinen Verkaufspreis für warmgewalzten Stahl: 510 Euro je Tonne/Ruhr für Lieferungen im Oktober will der Konzern erlösen. "Der Stahlproduzent beschloss die Preiserhöhung, weil er mit einer Erholung und einem regeren Handel rechnet", meldet Fastmarkets. Unterstützung kommt auch aus Brüssel. So werden die Importquoten für Stahl nicht wie ursprünglich geplant um 5% erhöht, sondern nur um 3%, teilt die EU-Kommission mit.

21.08.19

Misere der Stahlindustrie zum Teil selbstverschuldet

In der Stahlindustrie wächst der Unmut über die EU-Kommission. Sie riegele den heimischen Mark vor Importstahl aus China und anderen Ländern nicht genug ab, lautet ein gängiger Vorwurf. 2018 sind 11% mehr importierte Stahlerzeugnisse auf auf den EU-Markt gelangt. Die USA haben hingegen im Lichte eines pauschalen Importzolls von 25% einen Rückgang ihrer Stahlimporte von 10% verzeichnet.

16.08.19

Aktuelle Stahlpreise je Tonne (1.000 kg)

In Deutschland, Frankreich und Benelux hergestelltes und ausgeliefertes Warmband kostete 482 Euro je Tonne per 12. August 2019, meldet Steel Benchmarker. Damit lag der Warmbandpreis 5 Euro niedriger als am 22. Juli 2019. Eine neue Import-Obergrenze der EU-Kommission zusammen mit dem Ende der absatzschwachen Sommermonate dürfte Warmband stabilisieren. Für die US-Stahlproduzenten läuft es besser. Hier stieg der Warmbandpreis um 23 US-Dollar auf 654 Dollar je Tonne (1.000 kg). Es ist der zweite Anstieg in Folge.

14.08.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Mittwoch, 14. August 2019

Schwache deutsche Konjunktur kommt nicht von ungefähr
Die Anzeichen mehren sich, dass die deutsche Wirtschaft am Ende ihrer Kräfte ist. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im 2. Quartal 2019. Besserung ist nicht in Sicht. Von einer "erheblichen Verschlechterung des Ausblicks" spricht das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Die Konjunkturerwartungen fallen auf den tiefsten Stand seit Dezember 2011. "Die Entwicklung der deutschen Exporte und der Industrieproduktion dürfte sich weiter verschlechtern", warnt ZEW-Präsident Achim Wambach.

13.08.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Dienstag, 13. August 2019

Aktuelle Stahlschrottpreis
Für Stahlschrott in Stücke zerkleinert (Shredderschrott Sorte 40) zahlten die Stahlproduzenten im Juli 2019 im Schnitt 239,26-249,26 Euro je Tonne, meldet "Argus". Der türkische Stahlschrottpreis für homogenen Eisen- und Stahlschrott (Heavy Melting Steel, HMS 1/2) lag per 9. August 2019 bei 287,50 US-Dollar (257 Euro) cfr. Mitte Juli waren es 294 Dollar (263 Euro).

12.08.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 12. August 2019

Bei Europas Stahlproduzenten wie ArcelorMittal, Thyssenkrupp und Salzgitter laufen die Geschäfte schlecht. Es gibt vier Problemfelder:

1. Autoindustrie drosselt Stahlbedarf
Die lahmende Autoindustrie trifft die Stahlproduzenten ins Mark. So sank die Nachfrage nach Pkw-Neuwagen in der EU in der ersten Hälfte 2019 um 3,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, berichtet der europäische Autoverband (ACEA). Auf dem wichtigen Exportmarkt China gingen die Verkaufszahlen um 12% zurück.

10.08.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Samstag, 10. August 2019

Aktuelle Warmbandpreise Europa
Der Stahlpreis für Warmband stabilisiert sich auf niedrigem Niveau. Hot-rolled Coil aus nordwesteuropäischen Hochöfen lag per 9. August 2019 bei 468 Euro je Tonne, meldet Argus. Auch Fastmarktes meldet stabile Preise. Demnach kostete Warmband in Nordeuropa per 7. August 2019 wie bereits in der Vorwoche 465-480 Euro. Die Nachfrageschwäche auf dem Stahlmarkt hat den Warmbandpreis in Deutschland, Frankreich und Benelux im 2. Quartal 2019 von 520 Euro auf 464 Euro (-10,8%) gedrückt

07.08.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Mittwoch, 7. August 2019

Die Stahlproduzenten blicken mit Sorge auf ihre Absatzchancen in der Automobilindustrie. "Nicht zuletzt wegen des schlechten Ausblicks in der Automobilindustrie sanken die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist in der Industrie im Juli auf den tiefsten Wert seit Ende 2012", heißt es im aktuellen Einkaufsmanager-Bericht vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) und IHS Markit.

06.08.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Dienstag, 6. August 2019

Aktuelle Warmbandpreise und Marktlage
Italienische Stahlproduzenten bekämen zwar Anfragen aus Deutschland. Trotz niedrigeren Verkaufspreisen seien sie aber nicht in der Lage die deutsche Konkurrenz auszustechen, berichtet Argus. Laut dem Rohstoffdienst kostete nordwesteuropäisches Warmband per 2. August im Mittel 468 Euro je Tonne ab Werk. Italienisches Warmband lag bei 447,25 Euro.

05.08.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 5. August 2019

Warmband: Produktion und Preise purzelt
Stahlproduzenten wie Thyssenkrupp, Salzgitter und ArcelorMittal haben in Deutschland in der ersten Jahreshälfte 17,9 Millionen Tonnen warmgewalzte Erzeugnisse produziert. Das waren 5,6% weniger als im Vorjahreszeitraum, meldet die Wirtschaftsvereinigung Stahl. Der Stahlpreis für in Westeuropa hergestelltes und ausgeliefertes Warmband sank zwischen Januar und Juni laut "Steel Benchmarker" von 499 Euro auf 464 Euro (-7,1%).

02.08.19

Zur Lage auf dem Stahlmarkt für Warmband im August 2019

"Die Stahlproduzenten sind gegenwärtig flexibel, und so ist davon auszugehen, dass sie bei größeren Bestellungen unter 470 Euro je Tonne ex-works gehen werden", berichtet Argus. Derweil haben die USA neue Strafzölle gegen China verhängt. Für das Verarbeitende Gewerbe ist das ein weiterer Rückschlag.

01.08.19

Aktuelle Stahlpreise je Tonne (1.000 kg)

Am europäischen Stahlmarkt geht es wieder aufwärts. In Westeuropa hergestelltes und ausgeliefertes Warmband kostete 487 Euro je Tonne per 22. Juli 2019. Das waren 23 Euro mehr als per 8. Juli, meldet "Steel Benchmarker". Wegen der traditionell schwachen Stahlnachfrage im Juli/August ist der Preisanstieg mit Vorsicht genießen. Dies zeigt auch eine separate Preiserhebung.

31.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Donnerstag, 31. Januar 2019

"Stahlwerke liefern pünktlich - selbst jene, die den Ruf haben, spät zu sein - was vielleicht ein Beleg für die schwachen Auftragsbücher ist", berichtet Argus. Laut dem Rohsfoffinformationsdienst kostet warmgewalzter Stahl in Nordwesteuropa aktuell 504 Euro je Tonne. In Italien sei Warmband für 450-460 Euro beziehbar, was bedeute, dass es für etwa 480 Euro nach Süddeutschland geliefert werden könne. Dies sei ein sehr konkurrenzfähiger Preis, so Argus.

30.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Mittwoch, 30. Januar 2019

Die deutschen Stahlproduzenten haben ihren Stahlausstoß gedrosselt. Im Jahr 2018 erzeugten Konzerne wie Thyssenkrupp und Salzgitter insgesamt 42,4 Millionen Tonnen Rohstahl. Das waren 2% weniger als 2017. Die Produktion von warmgewalzten Erzeugnissen sank um 2,5% auf 36,6 Millionen Tonnen, teilt die Wirtschaftsvereinigung Stahl mit.

29.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Dienstag, 29. Januar 2019

Die Stahlpreise für europäische Walzstahlerzeugnisse sind im Januar den vierten Monat in Folge gefallen. Der Stahlmarkt befinde sich in einer Schwächephase, berichtet die Metallberatungsgesellschaft MEPS. Auf die Stahlpreise drücke eine gedämpfte Nachfrage der Automobilindustrie und recht hohe Lagerbestände der Stahl-Service-Center.

28.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 28. Januar 2019

In Süddeutschland bieten Stahlproduzenten warmgewalzten Stahl für 460-470 Euro je Tonne an, berichtet der Rohstoffdienst Argus. Auf den Stahlpreisen lastet die schwache Industriekonjunktur. Laut Einkaufsmanager-Daten von IHS Markit sind Januar 2019 zum ersten Mal seit mehreren Jahren Aktivität und Ausstoß im Produzierende Gewerbe zurückgegangen. Die führt zu vergleichsweise hohen Stahl-Lagerbeständen und drückt die Verkaufspreise.

25.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Freitag, 25. Januar 2019

Der konjunkturelle Gegenwind wird stärker. Zentrale Konjunkturdaten wie das ifo-Geschäftsklima und Einkaufsmanager-Daten zeigen: Der Abschwung ist da. Die deutsche Bundesregierung korrigiert einem Zeitungsbericht zufolge ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 1,9% auf 1% nach unten. Die Stahlnachfrage wird geringer ausfallen als bisher angenommen.

23.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Mittwoch, 23. Januar 2019

"Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich im Januar weiter stark verschlechtert. Sie fällt um 17,7 Punkte auf einen Wert von 27,6 Punkten. Dies ist die niedrigste Lageeinschätzung seit Januar 2015", teilt das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mit. Der meiste Gegenwind für die Stahlproduzenten kommt gegenwärtig von der Automobilindustrie.

22.01.19

Aktuelle Stahlpreise pro Tonne (1.000 kg) - Westeuropa/USA

Der Stahlpreis für Warmband sinkt auf den tiefsten Stand seit 18 Monaten. Der 5 Millimeter dicke und 1200-1500 Millimeter breite Stahl kostet in Deutschland, Frankreich und Benelux 499 Euro je Tonne per 14. Januar 2019, meldet Steel Benchmarker. In den USA kann sich der Warmbandpreis nach erdrutschartigen Verlusten mit Ach und Krach über 800 US-Dollar je Tonne (1.000 kg) halten.

21.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 21. Januar 2019

Ausblick für Stahlproduzenten trübt sich ein
Der Stahlpreis für warmgewalzten Stahl aus nordwesteuropäischen Hochöfen lag zuletzt bei 510 Euro je Tonne. Einige Stahlproduzenten informieren, dass die Lieferzeiten bis in April reichen und lehnen ab, den Verkaufspreis weiter zu senken. Andere wollten neues Geschäft an Land ziehen und liefern Warmband zu Verkaufspreisen nahe 500 Euro, berichtet Argus. Das zweite Quartal ist für viele Stahlproduzenten die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Sollte es ihnen nicht gelingen die Verkaufspreise zu erhöhen, wäre das ein schlechtes Signal für die weitere Geschäftsentwicklung.

18.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Freitag, 18. Januar 2019

Es gebe Anzeichen, dass der Stahlpreis für warmgewalzten Stahl aus europäischer Produktion dabei ist einen Boden zu finden. Zwar seien weiterhin Besorgnisse über die Marschrichtung der Konjunktur vorhanden, berichtet Argus. Die Stahlpreise für türkisches Warmband tendieren allerdings nach oben, während die Lieferzeiten sich verlängerten.

17.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Donnerstag, 17. Januar 2019

Die Stahlpreise auf dem globalen Stahlmärkten dürften sich laut der Einschätzung der Metallberatungsgesellschaft MEPS auf ein normales Niveau zurückbewegen. 2018 sei ein turbulentes Jahr für die Stahlpreise gewesen. Für 2019 sei davon auszugehen, dass sich die Stahlpreise unter den Höchstmarken des letzten Jahres einpendeln.

16.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Mittwoch, 16. Januar 2019

Der Stahlpreis für warmgewalzten Stahl aus dem Norden und Westen Europas macht einen weiteren Schritt Richtung 500-Euro-Marke. Zu Wochenbeginn lag der durchschnittliche Verkaufspreis bei 513,25 Euro je Tonne, meldet Argus. Das waren knapp 4 Euro weniger als in der Vorwoche. Einige Lageristen müssten sich zwar eindecken. Sie seien aber vor steigenden Warmbanpreisen nicht übermäßig besorgt, da genügend Material zur Verfügung stehe.

15.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Dienstag, 15. Januar 2019

Die Eurozone wird von einer erschreckend schwachen Industrieproduktion heimgesucht. Sie sank im November 2018 um 1,7% und damit so deutlich wie das letzte Mal vor knapp drei Jahren. Volkswirte hatten mit einem leichten Anstieg um 0,3% gerechnet. Damit stellt sich die Frage, ob die Konjunktur nach einer recht deutlich Verlangsamung tatsächlich imstande ist neue Dynamik aufzubauen. Alle Hoffnung liegt dabei auf den Verbrauchern mit höheren Ausgaben das Wachstum anzukurbeln.

14.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 14. Januar 2019

Der durchschnittliche Stahlpreis für Warmband lag in Nordwesteuropa zuletzt bei 520 Euro je Tonne ab Werk. Vergleichbares Material aus der Türkei ist in Antwerpen für 470-480 Euro verfügbar, meldet Argus. Die Stahlproduzenten sind unzufrieden, weil die in Kürze in Kraft tretenden permanenten Schutzklauselmaßnahmen im Gegensatz zu vielen anderen Ländern für die Türkei keine Quotenregelung vorsehen.

11.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Freitag, 11. Januar 2019

Aus der Sicht der Beschäftigten der Eisen- und Stahlindustrie kommen die Tarifverhandlungen ein Jahr zu spät. Inzwischen hat sich die Stahlkonjunktur abgekühlt, der Ausblick ist nicht mehr so rosig wie Anfang 2018. Stahlproduzenten wie ArcelorMittal, Thyssenkrupp und Salzgitter stehen wegen eines schwächeren gesamtwirtschaftlichen Wachstums unter Druck.

10.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Donnerstag, 10. Januar 2019

Der Stahlpreis für warmgewalzten Stahl aus dem Nordwesten Europas sinkt um 1,50 Euro auf 517,25 Euro je Tonne ab Werk per 9. Januar 2019, meldet Argus. Weil es im Dezember 2018 auf dem Stahlmarkt sehr ruhig zuging, erwarten die Stahlproduzenten nun ein leichte Belebung. Die Stahlnachfrage der Automobilindustrie für das 1. Quartal 2019 ist allerdings um 5-8% niedriger als im Vorjahresquartal.

09.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Mittwoch, 9. Januar 2019

Die deutschen Stahlproduzenten sind unzufrieden mit den permanenten Schutzklauselmaßnahmen. Ihnen ist ein Dorn im Auge, dass die EU-Kommission in den nächsten Jahren eine Erhöhungen der Stahl-Importquoten von 5% erlauben möchte. Dies sei "katastrophal" und würde einen Stahlpreis-Rückgang, so wie man ihm im Schlussquartal 2018 beobachten konnte, nicht verhindern, zitiert Platts den Vertreter eines Stahlproduzenten.

08.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Dienstag, 8. Januar 2019

Konjunktur verliert weiter an Dynamik
Die deutsche Wirtschaft verliert laut einem von dem Beratungsunternehmen Sentix erhobenen Konjunkturindex im Januar 2019 weiter an Schwung. Es gäbe "für die Politik genügend Gründe sich über die Wirtschaftspolitik und den Umgang mit den Schlüsselindustrien, wie z.B. die Autoindustrie, Gedanken zu machen. Dafür ist es jedoch offensichtlich noch nicht trübe genug", kommentiert Sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner. In den Eurozone stehen die Zeichen ebenfalls auf Abschwung.

Altmaiers Ausreden
Das Wirtschaftsministerium geht derweil seiner Lieblingsbeschäftigung nach: Dem Suchen nach Ausreden für den Konjunkturabschwung. Und so lässt Peter Altmaier einen überraschend deutlichen Rückgang der Industrieproduktion im November 2018 mit der Häufung von Brückentagen erklären. Ferner sei die in der Automobilindustrie so genannte WLTP-Problematik, also die vorübergehende Drosselung der Produktion wegen neuer Abgasstandards, erneut zum Tragen gekommen.

China schiebt Eisenerzpreis an
Eisenerz mit einem Gehalt von 62% verteuert sich auf 73,51 US-Dollar je Tonne. Damit ist der zentrale Rohstoff für die Stahlproduktion so teuer wie das letzte Mal Ende November 2018. Preistreiber sind Neuigkeiten aus China. Optimismus überwiegt, dass der Handelskonflikt mit den USA beigelegt wird. Chinas Notenbank kurbelt die Konjunktur mit einer Lockerung der Geldpolitik an. Darüber hinaus wirkt ein im letzten Monat verabschiedetes 860 Milliarden Yuan (109,55 Milliarden Euro) schweres Infrastrukturprogramm in die städtischen Schienenwege auf die Stahlnachfrage, und damit auch die Eisenerznachfrage.

07.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Montag, 7. Januar 2019

Automobilindustrie pocht auf Importstahl
Der Zugang zu europäischem Stahl sei "sehr eingeschränkt und Importe bleiben notwendig, um die Lieferketten zu füllen", warnt der europäischen Autoverband (ACEA). Die Schutzklauselmaßnahmen der EU-Kommission werde die Wettbewerbsfähigkeit der Autohersteller beeinträchtigen. Man sei auf Importstahl angewiesen, um die seit 2014 im Schnitt um fünf Millionen Fahrzeuge gestiegene Nachfrage zu bedienen, gibt der Verband zu bedenken.

03.01.19

Aktuelle Stahlpreise je Tonne (1.000 kg)

In Westeuropa hergestelltes und ausgeliefertes Warmband kostete 505 Euro je Tonne per 24. Dezember 2018, meldet Steel Benchmarker. Damit lag der Warmbandpreis um 1 Euro höher als am 10. Dezember 2018. Auf dem US-Stahlmarkt gab es etwas größere Verschiebungen. Hier sank der Warmbandpreis um 12 US-Dollar auf 846 Dollar je Tonne (1.000 kg). Es war bereits der neunte Rückgang der im Zwei-Wochen-Rhythmus aufgezeichneten Stahlpreisentwicklung in Folge.

02.01.19

Stahlpreise und Stahlmarkt: Mittwoch, 2. Januar 2019

Stahlmarkt-Abschottung
Die EU-Komission werde permanente Schutzklauselmaßnahmen zur weiteren Abschottung des EU-Stahlmarktes per 2. Februar 2019 einführen, berichtet der Rohstoffinformationsdienst Argus. Sämtliche importierten Stahlprodukte würden erfasst. Ob das zu einer Stabilisierung des Warmbandpreises führt, darf bezweifelt werden. Warmband aus westeuropäischen Hochöfen kostete Ende Dezember 2018 im Schnitt 505 Euro je Tonne und damit deutlich weniger als im Februar 2018. Seinerzeit war der Warmbandpreis auf ein Mehrjahreshoch bei 570 Euro je Tonne geklettert.

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