November 2019

28.11.19

Bauboom verankert Betonstahlpreise bei 465-480 Euro

Die Stahlpreise für Betonstahl gehen auseinander. In Nordeuropa tritt der Betonstahlpreis die zweite Woche in Folge bei 475-485 Euro je Tonne auf der Stelle. In Südeuropa kommt es zu einem Anstieg. Hier verteuert sich Betonstahl um 10-15 Euro auf 465-480 Euro, meldet "Fastmarkets".

27.11.19

Käufer trotz Gefahr steigender Stahlpreise zurückhaltend

"Der deutsche Markt für Walzerzeugnisse ist ruhig. Den Stahlherstellern fehlt es aufgrund der deutlich reduzierten Aktivitäten in der Autoindustrie an Aufträgen", berichtet "MEPS" (Stand: 20.11.2019). Die Lagerbestände der Stahl-Service-Center würden sich zwar allmählich verringern. Allerdings seien die Lager im Verhältnis zu der schwachen Stahlnachfrage immer noch zu hoch, so die die Metallberatungsgesellschaft.

26.11.19

Stahlpreise bleiben mit 410-425 € hinter Erwartungen zurück

Die Stahlpreise für Warmband aus europäischen Hochöfen liegen aktuell bei 410-425 Euro je Tonne. Große europäische Stahlproduzenten wollen für 430-450 Euro verkaufen, können sich damit aber bisher nicht durchsetzen. Zwar sehen die Hüttenbetreiber einen Silberstreifen am Horizont steigen. Einen merklichen Anstieg der Stahlpreisentwicklung 2020 erschwert jedoch die auf wackligen Beinen stehende deutsche Industrie.

25.11.19

Verarbeitendes Gewerbe erschwert Erholung der Stahlpreise

"Das Verarbeitende Gewerbe verharrt jedoch weiter in der Rezession", stellt das ifo-Institut fest. Die Stahlnachfrage der hiesigen Unternehmen wird demzufolge nicht so schnell anspringen. Damit führt der einzige Weg zu einem substanziellen Anstieg der Stahlpreise über einen Lageraufbau und/oder einer Angebotsverknappung durch das Abschalten von Hochöfen. Stahlproduzenten können sich nicht durchsetzen den Verkaufspreis für Warmband auf 450 Euro anzuheben.

22.11.19

Tiefe Einkaufspreise für Stahl

Das Verarbeitende Gewerbe ächzte zuletzt unter rückläufigen Verkaufspreisen. Dies führte wiederum dazu, dass die Unternehmen die Einkaufspreise für Rohstoffe und Stahl gedrückt haben. Kurzfristige sieht es nach einer Besserung der Lage aus. In der langen Sicht hängen jedoch niedrige Wachstumsraten wie eine Gewitterwolke über der Wirtschaft.

21.11.19

Aktuelle Stahlpreise Warmband 19./20. November 2019

Die Stahlpreise für warmgewalzten Stahl (Hot-Rolled Coil) sind dabei sich zu erholen. Ein deutscher Stahlproduzent habe einen Verkaufspreis von 430 Euro je Tonne durchgesetzt, meldet "Argus". Ferner teilt der Rohstoffdienst mit, dass sich der durchschnittliche Warmband-Verkaufspreis in Nordwesteuropa in den letzten Tagen von 412 Euro auf 414,50 Euro erhöhte habe.

Stahlpreisentwicklung Warmband Nordwesteuropa sinkt 2019 deutlich

20.11.19

Stahlverarbeitende Industrie: Springt Ampel von Gelb auf Grün?

Der Automarkt in Europa hat im Oktober das stärkste Wachstum seit zehn Jahren verbucht. Damit scheinen die Zeiten, in denen die Automobilindustrie die Stahlnachfrage bremst, vorbei. Im zweiten Quartal 2019 war das noch anders. Die Autoindustrie befand sich in einer Abwärtsspirale. Dies habe laut dem Stahlverband Eurofer zu einer deutlichen Verlangsamung des Produktionswachstums in den stahlverarbeitenden Sektoren geführt.

19.11.19

Aktuelle Betonstahlpreise je Tonne (1.000 kg) im November 2019

Stahlpreisentwicklung Betonstahl Nordeuropa von Oktober 2018 bis November 2019

Der Anstieg der Stahlpreise auf dem nordeuropäischen Betonstahlmarkt setzt sich fort. Betonstahl kostete 475-485 Euro je Tonne per 13. November 2019, meldet "Fastmarkets" Das waren 10 Euro mehr gegenüber der Vorwoche und 15 Euro mehr als Ende Oktober. Rückenwind kommt vom Stahlschrottmarkt.

18.11.19

Stahlschrottpreis Deutschland: E3 klettert auf €230

Die Lage auf dem deutschen Stahlschrottmarkt hat sich im November spürbar verbessert. Stahlwerke kaufen schweren Stahlschrott (E3) für 225-235 Euro je Tonne, meldet "Fastmarkets". Damit ist der Stahlschrottpreis 15% höher gegenüber Mitte Oktober, als die Preisspanne bei 195-205 Euro war.

17.11.19

Warmband-Stahlpreise in Europa und USA gleichen sich an

In Deutschland, Frankreich und Benelux hergestelltes und ausgeliefertes Warmband kostete 427 Euro je Tonne per 11. November 2019, meldet "Steel Benchmarker". Das waren 4 Euro weniger als Ende Oktober 2019. Der US-Warmbandpreis lag bei 567 US-Dollar (515 Euro). Er hat sich beinahe halbiert, nachdem Hamsterkäufe wegen Trumps-Stahlzöllen den Warmbandpreis Mitte 2018 auf 1.006 Dollar (860 Euro) hochgetrieben hatten.

16.11.19

Warmband Europa: Stahlpreis vor Anstieg auf 440-450 Euro


ErzeugnisRegionStahlpreis1 WocheDatumQuelle
WarmbandWesteuropa412 Euro-1 Euro15.11.19Argus
WarmbandNordeuropa420-425 Euro+5 Euro15.11.19Fastmarkets
WarmbandWesteuropa427 Euro-1 Euro11.11.19Steel Benchmarker

Die Stahlpreise für Warmband stehen Ende November 2019 vor einem deutlichen Anstieg. Aktuell kosten warmgewalzte Erzeugnisse 412-427 Euro je Tonne ab Stahlwerk (ex-works). In wenigen Tagen dürften es 440-455 Euro sein. Wegen leergefegten Lagern haben Stahlproduzenten wie ArcelorMittal und Thyssenkrupp gute Aussichten die hochgesetzten Verkaufspreise bei künftigen Geschäftsabschlüssen auch tatsächlich durchzusetzen.

15.11.19

Die deutsche Industrie stabilisiert sich

"Im besten Fall sehen wir in 2020 weltweit eine Seitwärtsentwicklung der Automobilproduktion", sagt Finanzvorstand Wolfgang Schäfer von Continental. Der drittgrößte Automobilzulieferer rechnet nicht damit, dass sich weltweite Automobilproduktion in den nächsten fünf Jahren beleben wird.

14.11.19

Warmband Europa: Stahlpreis steigt auf 425 Euro je Tonne

Der Stahlpreis für warmgewalzten Stahl konnte in dieser Woche trotz geringen Transaktionsvolumen etwas zulegen. Warmband kostete in Deutschland, den Niederlanden und Belgien 420-425 Euro je Tonne per 13. November 2019. In der Vorwoche lag die Preisspanne bei 415-425 Euro. Darüber hinaus meldet "Fastmarkets", dass die Käufer inzwischen bereit seien 430 Euro zu akzeptieren.

Stahlpreisentwicklung Warmband Nordwesteuropa November 2018 bis November 2019

13.11.19

ArcelorMittal setzt Hochofen in Krakau außer Betrieb

"Da sich die Situation auf dem Stahlmarkt weiter verschlechtert und die Aussichten weiterhin eingetrübt sind, haben wir leider keine andere Wahl, als den Hochofen in Krakau vorübergehend außer Betrieb zu setzen", sagt Geert Verbeeck, ArcelorMittal-Chef in Polen. Damit wächst die Sorge unter den Stahlarbeitern von Thyssenkrupp, dass auch ihr Arbeitgeber die Produktion aussetzen wird.

12.11.19

Stahlhersteller wollen sich nicht auf tiefe Preise festnageln

Die Stahlpreise für Stahlkontrakte sind trotz optimistischen Konjunkturerwartungen am fallen. Der an der Londoner Metallbörse (LME) gehandelte Stahlschrottkontrakt sinkt auf 260 US-Dollar je Tonne. Er entfernt sich damit von dem am 7. November 2019 bei 269 Dollar markierten 2-Monatshoch. LME-Betonstahl fällt von 423,50 Dollar auf 419 Dollar. An der Rohstoffbörse in Shanghai fällt der meistgehandelte Januar-2020-Betonstahlkontrakt in in drei Handelstagen von 3.444 Yuan auf 3.368 Yuan.

11.11.19

Warmband Europa: Flutet Ilva bald so wie die Chinesen?

Die Stahlpreise am Spotmarkt und bei börsengehandelten Stahlkontrakten spreizen sich auf. So sank der durchschnittliche Verkaufspreis für warmgewalzten Stahl in Deutschland, Frankreich und Benelux zuletzt mit 412,50 Euro je Tonne auf ein neues Tief, meldet "Argus". Die Zukunft des Ilva-Stahlwerkes ist ungewiss. Gewiss scheint nur, dass die Kapazitäten dort aufrechterhalten werden, was einen Anstieg der Stahlpreise erschwert.

08.11.19

TKA: Hochöfen in Duisburg stehen nicht zur Disposition

Thyssenkrupp dementiert Gerüchte, wonach man kurz davor stehe, die Produktion eines Hochofens in Duisburg zu stoppen. "Derzeit ist nicht geplant, einen unserer Hochöfen abzuschalten", sagt ein Unternehmenssprecher gegenüber "Argus". Sie könnten auch die Produktion ihrer vier Hochöfen drosseln, statt einen komplett abzuschalten, meinen Marktteilnehmer.

07.11.19

Warmband Europa 420 Euro / Warmband USA 557 Dollar

Der Stahlpreis für warmgewalzten Stahl (Hot-Rolled Coil) ist in Nordeuropa per 6. November 2019 mit 415-425 Euro pro Tonne unverändert gegenüber der Vorwoche. In Südeuropa geht es um 5 Euro auf 385-400 Euro bergauf, wie aktuelle Preismeldungen von Fastmarkets/Metal Bulletin zeigen.

Stahlpreisentwicklung Betonstahl von Oktober 2018 bis November 2019 grafisch dargestellt

06.11.19

Überraschendes Auftragsplus in deutscher Industrie

Stahlproduzenten haben eine gute Gelegenheit die Verkaufspreise anzuheben. Hintergrund ist ein überraschend deutliches Auftragsplus in der deutschen Industrie und der sich abzeichnende Ausstieg ArcelorMittals aus dem italienischen Stahlwerk Ilva. "Europäische Stahlhersteller, Händler und Walzwerke bereiten sich auf Preiserhöhungen vor", meldet Argus

05.11.19

Stahlpreis Prognose 2020: 430-460 Euro/Tonne für Warmband

Stahlpreisentwicklung Warmband Westeuropa bis November 2019 mit Stahlpreis Prognose 2020

Eine Bodenbildung bei den Stahlpreisen für Warmband gefolgt von einem Anstieg dürfte sich noch einige Wochen hinziehen. Zwar haben die Stahlproduzenten ihren Ausstoß durch das Abschalten von Hochöfen verringert. Das Produzierende Gewerbe kommt aus dem Tal der Tränen jedoch nicht heraus. Das einzige Fünkchen Hoffnung: Die US-Regierung deutet an, auf Strafzölle gegen EU-Autohersteller verzichten zu wollen.

04.11.19

Stahlschrottpreisentwicklung Deutschland: Talfahrt geht weiter

Zwei deutsche Stahlwerke haben sich für November Stahlschrott für 15 Euro je Tonne günstiger gesichert als im Oktober. "Andere Hüttenbetreiber gaben an, dass sie versuchen werden, ähnliche Reduzierungen zu erreichen, wenn sie nächste Woche Verhandlungen aufnehmen", berichtet Argus. Ob ihnen das gelingt, ist wegen steigenden Stahlschrott-Exportpreisen fraglich.

01.11.19

Empfohlener Beitrag

Stahlpreis Prognose: Etwas runter und deutlich hoch